Am Dienstag ereignete sich ein Verkehrsunfall, bei dem zwei Personen verletzt wurden. Der Fahrer wurde festgenommen und dem Haftrichter vorgeführt.
Heinsberg-Oberbruch: Verkehrsunfall mit Festnahme

Heinsberg-Oberbruch (ost)
Am Dienstag, dem 4. August, ereignete sich gegen 9.15 Uhr auf der Alte Schmiede Straße ein Verkehrsunfall, bei dem zwei Personen verletzt wurden. Ein 40-jähriger Renault-Fahrer bog laut bisherigen Erkenntnissen von der Deichstraße auf die Alte Schmiede Straße ab. Kurz vor dem Ortseingang kollidierte er frontal mit einem am Fahrbahnrand geparkten Fahrzeug. Durch den Aufprall wurde das geparkte Auto auf den Bürgersteig geschoben und erheblich beschädigt. Der Fahrer und der Beifahrer des verunfallten Fahrzeugs stiegen aus und flüchteten in Richtung Oberbruch. Beide Personen wurden in der Nähe angetroffen, nachdem sie von Zeugen festgehalten wurden. Dabei kam es zu einer Körperverletzung gegenüber einem Zeugen. Da beide Personen offenbar bei dem Aufprall verletzt wurden, wurden sie mit Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Dem Fahrer wurde eine Blutprobe entnommen, da der Verdacht bestand, dass er vor Fahrtantritt Alkohol oder Betäubungsmittel konsumiert haben könnte. Bei ihm wurden Betäubungsmittel gefunden und sichergestellt. Zudem besaß er keine gültige Fahrerlaubnis. Die Kennzeichen am Fahrzeug waren zuvor als gestohlen gemeldet worden. Der Fahrer wurde vorläufig festgenommen und wird dem Haftrichter vorgeführt.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen von 2022 auf 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73917 Fälle waren. Obwohl die Anzahl der aufgeklärten Fälle von 63352 auf 65532 stieg, stieg auch die Anzahl der Verdächtigen von 56367 auf 57879. Die Anzahl der männlichen Verdächtigen blieb mit 51099 relativ stabil, während die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 6757 auf 6780 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg ebenfalls von 16655 auf 18722. Im Vergleich zu anderen Regionen in Deutschland verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Drogenfällen mit insgesamt 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63250 Unfälle mit Personenschaden, was 9.92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13559 Unfälle aus, was 2.13% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren 3764, was 0.59% ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556792, was 87.36% der Gesamtzahl entspricht. Innerorts gab es 55296 Unfälle (8.68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17437 Unfälle (2.74%) und auf Autobahnen 6889 Unfälle (1.08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, Schwerverletzten 11172 und Leichtverletzten 68000.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








