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Heinsberg: Prüfung von Paketdiensten durch Aachener Zoll

Behörden prüften Beschäftigungsverhältnisse in der Kurier-, Express- und Paketbranche, um gegen Schwarzarbeit und illegale Beschäftigung vorzugehen.

FKS im Einsatz
Foto: Presseportal.de

Aachen (ost)

Mitarbeiter der Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) des Hauptzollamts Aachen haben am 06. Mai 2026 im Rahmen eines bundesweiten Aktionstags Beschäftigungsverhältnisse in der Kurier-, Express- und Paketbranche überprüft, um verstärkt gegen Schwarzarbeit und illegale Beschäftigung vorzugehen. Mit insgesamt 42 Zollbeamten, unterstützt von 2 Mitarbeitern des Jobcenters der Städteregion Aachen und 5 Beamten der Landespolizei NRW (Polizeipräsidium Heinsberg), wurden umfangreiche Kontrollen an drei Standorten im Bereich des Hauptzollamts Aachen durchgeführt. Im Fokus stand die Einhaltung des Mindestlohns gemäß dem Mindestlohngesetz sowie die Einhaltung sozialversicherungsrechtlicher Verpflichtungen und der unrechtmäßige Bezug von Sozialleistungen. Im Rahmen der Maßnahmen wurden 110 Arbeitnehmer von 29 Arbeitgebern zu ihren Beschäftigungsverhältnissen befragt. Die Vor-Ort-Prüfungen ergaben zunächst keine Auffälligkeiten. Eine erste Auswertung der Daten am Standort ergab, dass in acht Fällen gegen die Sofortmeldepflicht verstoßen wurde. Im Anschluss an die durchgeführten Befragungen der Personen folgen nun umfangreiche Überprüfungen der Geschäftsunterlagen bei den jeweiligen Arbeitgebern.

Zusätzliche Informationen:

Die FKS führt regelmäßig bundesweite Schwerpunkt- und Sonderprüfungen sowie örtliche Prüftage auf der Grundlage eines risikoorientierten Prüfungsansatzes durch. Diese koordinierten Prüfungen sind ein wichtiges Instrument zur Verringerung der gesellschaftlichen Akzeptanz von Schwarzarbeit und illegaler Beschäftigung und tragen zur flächendeckenden Aufklärung und Bestrafung von Verstößen bei.

Quelle: Presseportal

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