Polizei sucht Zeugen. Autofahrerin wollte anhalten, Radfahrer fuhr entgegen der Fahrtrichtung und stieß frontal gegen Auto.
Hemer: Rennradfahrer flüchtet nach Zusammenstoß

Hemer (ost)
Nach einem Verkehrsunfall am späten Montagnachmittag an der Kreuzung Mendener Straße / Mesterscheider Weg sucht die Polizei nach einem Radfahrer auf einem Rennrad und bittet um Zeugenhinweise.
Um 17.10 Uhr versuchte eine Autofahrerin am Mesterscheider Weg an der Stoppstraße anzuhalten. Zur gleichen Zeit fuhr ein unbekannter Radfahrer mit einem schwarzen Rennrad entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung auf dem Geh- und Radweg der Mendener Straße. Aus Sicht der Autofahrerin kam der Radfahrer von rechts und kollidierte frontal mit dem Auto.
Am Auto entstand erheblicher Schaden am Kühlergrill und am Kennzeichen. Der Radfahrer wurde anscheinend nicht verletzt und stürzte nicht. Er verließ jedoch sofort nach dem Zusammenstoß unerlaubt den Unfallort, ohne sich um den Schaden zu kümmern oder seine Daten zu hinterlassen.
Der flüchtige Rennradfahrer wird wie folgt beschrieben: männlich, etwa 40 Jahre alt, kurzes, blondes Haar, rotes T-Shirt, schwarze Cargohose, kein Helm.
Die Polizei in Hemer hat Ermittlungen wegen Fahrerflucht eingeleitet. Zeugen, die den Unfall gesehen haben oder Informationen zur Identität des beschriebenen Rennradfahrers haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 02372/9099-0 zu melden. (dill)
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 aus, was 2,13% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








