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Hemer: Verkehrsstreit und Einbruch

Ein 62-jähriger Mann stößt eine 58-jährige zu Boden nach Verkehrsregelstreit. Polizei sucht Zeugen für den Vorfall und dokumentiert Einbruchversuch an der Mendener Straße.

Foto: Depositphotos

Hemer (ost)

Nach einer Auseinandersetzung um Verkehrsregeln soll ein 62-jähriger Mann eine 58-jährige zu Boden gestoßen haben. Am Samstag kurz nach 10 Uhr waren sich die beiden Verkehrsteilnehmer am Hadamareplatz begegnet. Der 62-jährige Autofahrer behinderte die 58-jährige Fahrerin beim Einparken, indem er seinen Wagen neben den Pkw der Fahrerin stellte. Die Frau beschwerte sich und machte ihn darauf aufmerksam, dass er verbotenerweise in der falschen Richtung gefahren sei. Später zeigte sie ihm das entsprechende Verkehrsschild. Auf dem Fußweg ins Geschäft wurde sie plötzlich von hinten angerempelt, so dass sie nach vorn fiel und sich das Handgelenkt verletzte. Ihr Gegner rief ihr eine Beleidigung zu und stieg wieder in sein Auto. Die Frau rief die Polizei. Sie wurde vom Rettungsdienst versorgt und ins Krankenhaus gebracht. Der Mann gab gegenüber der Polizei an, er habe die Frau „nur ganz leicht“ angestoßen. Er bekam Anzeigen wegen Körperverletzung und Beleidigung auf sexueller Grundlage. Die Polizei verhörte Zeugen und bittet mögliche weitere Beobachter der Szene, sich zu melden unter Telefon 9099-0. Es geht außerdem eine Meldung an das Straßenverkehrsamt mit dem Hinweis zu überprüfen, ob der 62-jährige zum Führen eines Kraftfahrzeugs geeignet ist.

Zwischen Donnerstagmorgen und Freitagmorgen wurde versucht, in eine Wohnung an der Mendener Straße einzubrechen. Die Polizei dokumentierte die Aufbruchspuren. (cris)

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 23.528 Fälle von Einbrüchen registriert, während es im Jahr 2023 bereits 27.061 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 3.385 im Jahr 2022 auf 3.616 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 2.789 im Jahr 2022 auf 3.069 im Jahr 2023. Davon waren 2.344 männliche Verdächtige und 445 weibliche Verdächtige im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 2.614 männliche Verdächtige und 455 weibliche Verdächtige waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 1.196 im Jahr 2022 auf 1.451 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen die meisten registrierten Einbruchsfälle in Deutschland im Jahr 2023 mit insgesamt 27.061 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 23.528 27.061
Anzahl der aufgeklärten Fälle 3.385 3.616
Anzahl der Verdächtigen 2.789 3.069
Anzahl der männlichen Verdächtigen 2.344 2.614
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 445 455
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 1.196 1.451

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die meisten Unfälle (87,36%) waren übrige Sachschadensunfälle, insgesamt 556.792. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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