Ein Mann wurde am Steuer eingeschlafen gefunden und fuhr trotz Fahrverbot unter Drogeneinfluss weiter, bis er von der Polizei gestoppt wurde.
Hennef: 51-Jähriger fährt trotz Fahrverbots

Hennef (ost)
Früh am Mittwochmorgen (11. März) gegen 04:30 Uhr informierte ein Lastwagenfahrer die Rettungsleitstelle über eine bewusstlose Person in einem Auto in der Gegend der Straßen Schreinersbitze / Westerwaldstraße in Hennef.
Die Rettungskräfte und der Notarzt trafen kurz darauf am Ort ein. Ein Auto stand dort in der Mitte der Fahrbahn. Auf dem Fahrersitz saß ein 51-jähriger Mann aus Eitorf, der offenbar eingeschlafen war und zunächst geweckt werden musste.
Während der folgenden medizinischen Untersuchung war der Mann kaum ansprechbar und schlief mehrmals ein. Da es Hinweise auf ein mögliches Verkehrsdelikt gab, wurde die Polizei informiert. Die Polizeibeamten rochen deutlichen Cannabisgeruch im Fahrzeuginneren. Der 51-Jährige behauptete, auf dem Heimweg gewesen zu sein und keine Drogen konsumiert zu haben. Ein vor Ort durchgeführter Drogenvortest reagierte jedoch positiv auf Cannabis.
Die Notärztin entnahm dem Eitorfer eine Blutprobe. Die Polizisten untersagten dem Mann die Weiterfahrt und beschlagnahmten seinen Führerschein.
Während die Polizeibeamten ein Abschleppunternehmen anriefen, um das Fahrzeug von der Straße zu entfernen, startete der 51-Jährige plötzlich sein Auto und fuhr los. Die Polizisten konnten ihn wenige Minuten später im Bereich der Einmündung Schreinersbitze/Heilig-Kreuz-Straße stoppen. Seine Autoschlüssel wurden daraufhin zur Gefahrenabwehr eingezogen.
Der 51-Jährige muss sich nun wegen des Verdachts des Fahrens unter Drogeneinfluss verantworten. (Re)
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg von 63352 auf 65532 an. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 56367 auf 57879 an. Unter den Verdächtigen waren 49610 Männer und 6757 Frauen im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 51099 Männer und 6780 Frauen waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 16655 im Jahr 2022 auf 18722 im Jahr 2023. Nordrhein-Westfalen bleibt die Region mit den meisten gemeldeten Drogenfällen in Deutschland im Jahr 2023.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerorts gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Die Anzahl der Getöteten lag bei 450, die Schwerverletzten bei 11.172 und die Leichtverletzten bei 68.000.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








