Ein 41-jähriger Hennefer wurde mit 1,3 Promille am Steuer erwischt und positiv auf Drogen getestet. Erwartet wird ein Strafverfahren.
Hennef: Autofahrer ohne Führerschein unter Alkohol- und Drogeneinfluss

Hennef (ost)
Am Donnerstag (10. September) gegen 15:55 Uhr kontrollierte der Verkehrsdienst der Polizei im Rhein-Sieg-Kreis einen Smart Fortwo im Hennefer Ortsteil Stein auf der Straße “Am Burghart”. Ein 41 Jahre alter Hennefer saß am Steuer und machte auf die Polizisten einen alkoholisierten Eindruck. Ein freiwilliger Atemalkoholtest vor Ort ergab einen Wert von etwa 1,3 Promille. Ein Speicheltest reagierte zudem positiv auf zwei weitere berauschende Mittel. Der Mann, der keine gültige Fahrerlaubnis besaß, wurde in ein Krankenhaus gebracht, wo ihm eine Blutprobe entnommen wurde.
Die Weiterfahrt mit fahrerlaubnispflichtigen Fahrzeugen wurde dem 41-Jährigen ausdrücklich untersagt. Er muss sich nun in einem Strafverfahren wegen des Verdachts des Fahrens ohne Fahrerlaubnis, unter Betäubungsmitteleinflusses und unter Alkoholeinfluss verantworten. Auch den Halter des Fahrzeugs erwartet eine Anzeige, weil er verdächtigt wird, sein Fahrzeug ohne entsprechende Fahrerlaubnis genutzt zu haben. (Uhl)
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63352 auf 65532. Die Anzahl der Verdächtigen lag im Jahr 2022 bei 56367, während es im Jahr 2023 57879 Verdächtige gab. Von den Verdächtigen waren 49610 männlich und 6757 weiblich im Jahr 2022, im Jahr 2023 waren es 51099 männliche und 6780 weibliche Verdächtige. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 16655 im Jahr 2022 auf 18722 im Jahr 2023. Im Vergleich zu der Region mit den meisten registrierten Drogenfällen in Deutschland im Jahr 2023 mit 73917 Fällen, liegt Nordrhein-Westfalen nahe an der Spitze.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








