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Hennef/Köln: Bankfiliale in Hennef-Uckerath gesprengt

Polizei sucht nach Tätern, die Geldautomat explodieren ließen und mit Audi flüchteten. Zeugen werden gebeten, sich zu melden.

Foto: unsplash

Hennef/Köln (ost)

Nach einem Geldautomaten-Sprengung in einer Bankfiliale an der Westerwaldstraße in Hennef-Uckerath in den frühen Morgenstunden (5. August) sucht die Polizei nach mindestens zwei Männern. Auch ein Polizeihubschrauber unterstützte die umfangreichen Suchmaßnahmen.

Laut bisherigen Informationen betraten zwei dunkel gekleidete und maskierte Männer gegen 3 Uhr den Vorraum der Bankfiliale. Dort installierten sie eine Sprengvorrichtung an einem Geldautomaten und lösten die Explosion aus. Danach flüchteten sie in einem dunklen Auto. Das vermutliche Fluchtfahrzeug, ein Audi, wurde später mit Unfallschaden und ohne Insassen in Rheinland-Pfalz auf der L272 gefunden. Die Täter setzten ihre Flucht zu Fuß fort.

Die Explosion verursachte erhebliche Schäden im Vorraum der Bank sowie in der angrenzenden Bäckerei. Niemand wurde verletzt. Die Bewohner des betroffenen Gebäudes wurden vorsichtshalber evakuiert. Die Statik wird überprüft.

Die beiden Täter sollen dunkel gekleidet gewesen sein, schlank und zwischen 1,70 und 1,80 Meter groß. Einer von ihnen trug eine Stirnlampe. Ob und in welchem Umfang sie Beute machten, ist derzeit noch unklar.

Das Kriminalkommissariat 23 hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, die Informationen zu den Tätern, dem Fluchtfahrzeug oder dem Tatgeschehen haben, sich unter der Rufnummer 0221 229-0 oder per E-Mail an poststelle.koeln@polizei.nrw.de zu melden. (cb/ts)

Quelle: Presseportal

Cybercrime-Statistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Cyberkriminalitätsraten in Nordrhein-Westfalen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 29.667 Fälle registriert, wovon 7.667 gelöst wurden. Es gab insgesamt 6.623 Verdächtige, darunter 4.478 Männer, 2.145 Frauen und 2.072 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 sank die Zahl der registrierten Fälle auf 21.181, wovon 8.126 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen stieg auf 7.062, darunter 4.726 Männer, 2.336 Frauen und 2.159 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu verzeichnete Berlin im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Cyberkriminalitätsfällen in Deutschland mit 22.125 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 29.667 21.181
Anzahl der aufgeklärten Fälle 7.667 8.126
Anzahl der Verdächtigen 6.623 7.062
Anzahl der männlichen Verdächtigen 4.478 4.726
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 2.145 2.336
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 2.072 2.159

Quelle: Bundeskriminalamt

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