Ein 42-jähriger Mann aus Hennef verunglückte schwer auf einem E-Scooter. Trotz seiner Verletzungen hatte er knapp 1,5 Promille Alkohol im Blut.
Hennef: Schwerer Unfall mit betrunkenem E-Scooter-Fahrer

Hennef (ost)
Ein Mann im Alter von 42 Jahren aus Hennef erlitt schwere Gesichtsverletzungen in der Nacht zum Samstag (04. April) und wurde in ein Krankenhaus gebracht. Gemäß bisherigen Untersuchungen fuhr der Mann um etwa 01:20 Uhr mit einem E-Scooter auf dem Gehweg entlang der Landesstraße 333 (L333). In Hennef-Dondorf stürzte er aus bisher ungeklärten Gründen und landete auf seinem Gesicht. Ein Polizist, der auf dem Heimweg nach seinem Dienst war, entdeckte den Verletzten.
Trotz seiner Verletzungen konnte der 42-Jährige einen Alkoholtest bestehen. Das Testgerät zeigte knapp 1,5 Promille an. Im Krankenhaus entnahmen Ärzte eine Blutprobe zur Bestätigung des Alkoholkonsums. Die Polizeibeamten zogen seinen Führerschein ein, da die gleichen Promillegrenzen wie für Autos für E-Scooter gelten. Das Verkehrskommissariat führt nun Ermittlungen wegen des Unfalls unter Alkoholeinfluss durch. (Bi)
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 70.510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, wobei 63.352 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 56.367, wobei 49.610 männliche Verdächtige und 6.757 weibliche Verdächtige waren. Darüber hinaus gab es 16.655 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 73.917, wobei 65.532 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 57.879, wobei 51.099 männliche Verdächtige und 6.780 weibliche Verdächtige waren. Außerdem gab es 18.722 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich zu anderen Regionen in Deutschland hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von aufgezeichneten Drogenfällen mit 73.917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63250 Unfälle mit Personenschaden, was 9.92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13559 aus, was 2.13% aller Unfälle ausmacht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren mit 3764 Fällen oder 0.59% vertreten. Die meisten Unfälle, nämlich 556792 oder 87.36%, waren Übrige Sachschadensunfälle. Innerorts ereigneten sich 55296 Unfälle (8.68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17437 (2.74%) und auf Autobahnen 6889 (1.08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11172 Schwerverletzte und 68000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








