Ein SEK-Beamter überwältigte einen Mann in Hennef-Kurscheid, der mit einem Gewehr umherlief. Der Verdächtige wurde in eine Landesklinik eingewiesen.
Hennef: Spezialeinheit überwältigt Mann in psychischer Ausnahmesituation

Hennef (ost)
Am Samstagmorgen (15. August) um 08.00 Uhr informierte ein Passant die Polizei über einen ungefähr 60-jährigen Mann, der in Hennef-Kurscheid mit einer Waffe herumlief. Die Zeugen gaben keine konkrete Gefahr an.
Während die Einsatzkräfte anreisten, führten erste Ermittlungen zu einem 59-jährigen Mann in der Nähe. Als die Polizei eintraf, zog sich der Verdächtige in sein Haus zurück. Aufgrund von Hinweisen auf eine psychische Erkrankung umstellten die Beamten das Gebäude und sperrten die Zufahrtswege. Ein Polizeihubschrauber überwachte die Situation aus der Luft.
Aufgrund der vermuteten Bewaffnung forderte die Polizei Spezialeinheiten an. Der Mann verweigerte jegliche Zusammenarbeit, weshalb SEK-Beamte ihn gegen 11.30 Uhr im ersten Stock seines Hauses überwältigten. Zuvor gab ein Polizist einen Schuss ab, der niemanden verletzte.
Der scheinbar unverletzte Mann wird in eine Landesklinik eingewiesen. Die Durchsuchung seines Hauses läuft weiter. Der 59-jährige Mann war der Polizei bisher unbekannt. Die Hintergründe des Vorfalls werden weiter ermittelt. (Bi)
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 458 auf 596 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 60 auf 75 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg ebenfalls von 206 auf 310. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 mit insgesamt 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








