Im Dattelner Süden wurden 6 Verdachtspunkte kontrolliert, Feuerwehr und THW unterstützten bei Evakuierung und Entschärfung, insgesamt 250 Einsatzkräfte im 26-stündigen Einsatz.
Henrichenburg: 6 bezünderte Kampfmittel fordern Einsatzkräfte in Datteln

Datteln (ost)
Bei der Überprüfung von 6 Verdachtspunkten im südlichen Teil von Datteln hat die Feuerwehr Datteln mit dem Beginn der vorbereitenden Arbeiten einen operativ-taktischen Stab zur Koordinierung eingesetzt.
Am 19.05. haben Kräfte des THW den Kampfmittelräumdienst bei den Grabungspunkten unterstützt. Gleichzeitig wurden Betten für bettlägerige Patienten aus dem Katastrophenschutzlager des Kreises in der Stadthalle aufgestellt.
Am 20.05. wurde um 8:00 Uhr der Bereitstellungsraum „An der Seilscheibe“ eingerichtet. Hier hat auch die Kreisleitstelle Recklinghausen mit dem Einsatzleitwagen und Personal unterstützt. Nach der Bekanntgabe des ersten scharfen Kampfmittels wurde Einsatzmaterial am Entschärfungsort aufgebaut, gleichzeitig wurden Evakuierungsräume durch das DRK eingerichtet. Der operativ-taktische Stab der Feuerwehr hat ebenfalls um 8:00 Uhr seine Arbeit aufgenommen und gemeinsam mit den verschiedenen Fachdiensten der Stadtverwaltung getagt.
In der Feuer- und Rettungswache haben Feuerwehr und DLRG Datteln gemeinsam das Bürgertelefon besetzt, um notwendige Transporte entgegenzunehmen. Diese wurden dann priorisiert und an den Patiententransportzug weitergeleitet.
Mit mehreren Fahrzeugen haben die Löschzüge bei der Evakuierung unterstützt und mit einem zusätzlich ehrenamtlich besetzten Löschfahrzeug den Brandschutz im südlichen Teil von Datteln sichergestellt. Auch der Löschzug Henrichenburg war mit einem Löschzug und einer Drehleiter in Bereitschaft für den Bereich.
Bereits am Morgen hat der Löschzug Ahsen mit den Vorbereitungen der Einsatzstellenverpflegung begonnen. Für die Mittagszeit mussten über 220 Einsatzkräfte versorgt werden, dafür wurden Einsatzverpflegungsbeutel gepackt und anschließend verteilt. Die Drohneneinheit des DLRG Waltrop hat den ganzen Tag über Livebilder in den Stabsraum geliefert.
Ein Schockmoment ereignete sich, als während der Entschärfung ein Motorradfahrer widerrechtlich eine Absperrung passierte und in den Evakuierungsbereich fuhr.
Nach der erfolgreichen Entschärfung wurden die Personen zurücktransportiert. Insgesamt waren 250 Einsatzkräfte im Einsatz, der sich über 26 Stunden hingezogen hat.
Zum ersten Mal waren alle in Datteln ansässigen Hilfsorganisationen an einem Einsatz beteiligt. Ein Ergebnis, das sich aus dem ersten „Runden Tisch der Hilfsorganisationen“ entwickelt hat.
Die Feuerwehr Datteln bedankt sich bei allen Helfern und den Dattelner Bürgern für die äußerst gute Zusammenarbeit, die maßgeblich zu einer deutlich kürzeren Einsatzzeit als erwartet geführt hat.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden betrafen 13.559 Fälle, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerorts gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








