Das Wochenende verlief für die Feuerwehr bis auf wenige Kleineinsätze weitgehend ruhig. Die Feuerwehr Herdecke wurde zu einer Türöffnung alarmiert, konnte jedoch den Einsatz abbrechen. Später unterstützten sie den Rettungsdienst bei einer schwerverletzten Radfahrerin.
Herdecke: Feuerwehr unterstützt Rettungsdienst bei zwei Einsätzen

Herdecke (ost)
Am Wochenende war die Feuerwehr größtenteils ruhig, abgesehen von einigen kleineren Einsätzen.
Die Feuerwehr Herdecke wurde am Samstagnachmittag um 14:21 Uhr alarmiert, um dem Rettungsdienst in der Goethestraße bei einer Türöffnung zu helfen. Es wurde gemeldet, dass eine Person in einer Wohnung gestürzt sei. Bevor die Feuerwehr ankam, konnte der Rettungsdienst jedoch bereits die Tür öffnen und mit der medizinischen Versorgung beginnen. Daher wurde der Einsatz für die Feuerwehr abgebrochen. Sieben Einsatzkräfte waren mit einem Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug im Einsatz.
Nur ein paar Minuten später, um 14:35 Uhr, wurde die Besatzung des Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeugs als Ersthelfer in den Bereich Im Schiffwinkel entsandt, da eine Radfahrerin in den Schienen gestürzt war. Die Frau wurde schwer verletzt. Die Feuerwehr übernahm die Erstversorgung und betreute die Patientin bis zum Eintreffen des Rettungswagens aus Wetter. Danach halfen die Einsatzkräfte dem Rettungsdienst bei der weiteren Versorgung. Die verletzte Radfahrerin wurde ins Krankenhaus Herdecke gebracht.
Heliumballons in Hochspannungsleitung
Um 19:30 Uhr meldeten mehrere Anrufer im Ortsteil Nacken, dass sich Heliumballons in einem Hochspannungsmast im Bereich Beethovenweg / Schumannweg verfangen hatten. Es wurde auch von Funkenflug und einem deutlich hörbaren Knistern berichtet. Der Einsatzführungsdienst und ein Löschfahrzeug wurden zur Erkundung entsandt und bestätigten die Situation. Unter dem Hochspannungsmast befanden sich mehrere geparkte Fahrzeuge und andere Brandlasten. Nach einer genauen Untersuchung wurde festgestellt, dass aufgrund der Position der Ballons keine unmittelbare Gefahr bestand. Es war jedoch weiterhin ein Knistern aus dem Bereich der Hochspannungsleitung zu hören.
Der Energieversorger wurde über die Situation informiert. Die Feuerwehr informierte auch die Anwohner, deren Fahrzeuge sich unter dem Mast befanden, und bat sie, die Situation aufmerksam zu beobachten und bei Veränderungen sofort den Energieversorger oder die Leitstelle zu informieren. Danach wurde der Feuerwehreinsatz beendet. Aufgrund der Hochspannungsanlage darf der Mast nicht betreten werden.
Quelle: Presseportal








