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Herdecke: Feuerwehrmann rettete eigenen Jungen aus hilfloser Lage

Feuerwehr rettet 5-jährigen aus Plastikteil – 19-jährige Reiterin ebenfalls gerettet. Die Feuerwehr Herdecke musste zu zwei Einsätzen ausrücken, um Personen in Not zu helfen.

Rettung eines 5- jährigen aus Zwangslage
Foto: Presseportal.de

Herdecke (ost)

Am Donnerstag musste die Feuerwehr Herdecke zu zwei Einsätzen in der Stadt ausrücken.

Um 11:07 Uhr wurde gemeldet, dass eine hilflose Person in einer Kindertagesstätte am Bergweg war. Ein 5-jähriges Kind hatte sich mit einem Finger in einem PVC-Sandkastenelement eingeklemmt. Als die Einsatzkräfte eintrafen, war das Kind immer noch mit dem eingeklemmten Finger im Kunststoffteil. Die Mitarbeiterinnen der Einrichtung hatten das Teil bereits entfernt, bevor die Feuerwehr eintraf. Das Kind wurde behutsam mit einem Seitenschneider aus dem PVC-Element befreit, um den Blutfluss im Finger wiederherzustellen. Nach einer medizinischen Untersuchung durch den Rettungsdienst blieb das Kind unverletzt und konnte in der Kindertagesstätte bleiben.

Die Situation war besonders bewegend: Der Vater des fünfjährigen Jungen wurde als Feuerwehrmann zu dem Einsatz gerufen und stellte fest, dass es sich um seinen eigenen Sohn handelte. Er befreite seinen Sohn aus der Zwangslage. Die Feuerwehr war mit einem Hilfeleistungslöschfahrzeug (HLF) und dem Einsatzführungsdienst vor Ort.

Reitunfall am Ahlenberg

Nur kurz danach, um 11:40 Uhr, gab es einen weiteren Alarm in der Straße Am Ossenbrink. Eine 19-jährige Reiterin aus Witten war schwer gestürzt. Das Pferd stürzte aus unbekannten Gründen auf die junge Frau, die kurzzeitig bewusstlos war.

Feuerwehr, Rettungsdienst und eine Notärztin versorgten die Patientin vor Ort umfassend. Ein Rettungshubschrauber vom Typ Christoph 8 aus Lünen wurde zur weiteren Behandlung angefordert und landete neben der Reithalle auf einer Wiese. Nach umfangreichen Erstversorgungsmaßnahmen wurde die schwer verletzte Patientin in eine Klinik geflogen.

Ein HLF, der Einsatzführungsdienst, eine Notärztin, ein Rettungswagen und der Rettungshubschrauber Christoph 8 waren vor Ort. Die Straße Am Ossenbrink war während der Maßnahmen vollständig gesperrt. Auch die Polizei war anwesend.

Brandmeldealarm im Industriebtrieb

Gestern um 12:35 Uhr war die Feuerwehr bereits in der Wetterstraße im Einsatz. Die Brandmeldeanlage eines Industriebetriebs hatte ausgelöst. Es stellte sich heraus, dass Wartungsarbeiten den Alarm versehentlich ausgelöst hatten.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 637.365 Unfälle. Davon entfallen 63.250 Unfälle auf Personenschäden, was 9,92% ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel sind mit 3.764 Fällen oder 0,59% vertreten. Die übrigen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 556.792 Fälle oder 87,36%. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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