Die Freiwillige Feuerwehr musste zu einem Kleinbrand in Poethen ausrücken. Abfälle wurden in einer Garage verbrannt, was zu einem Flächen- und Vegetationsbrand führte.
Herdecke: Illegale Müllverbrennung in Poethen

Herdecke (ost)
Die Freiwillige Feuerwehr Herdecke musste am Sonntag und Montag zu zwei Einsätzen ausrücken.
Am Sonntag um 11:57 Uhr wurde die Feuerwehr zunächst zu einem gemeldeten Kleinbrand in den Ortsteil Poethen alarmiert. Während der Anfahrt gingen weitere Meldungen ein, die besagten, dass die Straße im Bereich der Einsatzstelle stark verraucht sei. Aufgrund dieser Informationen wurde vorsorglich die Alarmstufe erhöht.
An der Einsatzstelle stellte der Einsatzleiter fest, dass offenbar in einer alten und nach oben offenen Garage Abfälle verbrannt worden waren. Auch die angrenzenden Bäume standen in Brand. Durch Funkenflug hatte sich das Feuer zudem bereits auf eine angrenzende Wiese ausgebreitet. Um eine weitere Ausbreitung zu verhindern, begann die Feuerwehr sofort mit der Brandbekämpfung. Mit zwei C-Rohren wurden sowohl der Brand in der Garage als auch die etwa 30 Meter entfernte brennende Wiese gelöscht. Die Polizei war ebenfalls vor Ort.
Der Verursacher wird nun mit einem Bußgeldverfahren wegen der offenbar illegalen Abfallverbrennung und der Prüfung einer Kostenrückerstattung für den Feuerwehreinsatz konfrontiert.
Die Feuerwehr weist darauf hin, dass das Verbrennen von Abfällen im Stadtgebiet Herdecke grundsätzlich verboten ist und insbesondere bei der derzeit trockenen Wetterlage erhebliche Gefahren für Mensch, Umwelt und Sachwerte darstellt. An dem Einsatz waren etwa 15 Feuerwehrleute mit vier Fahrzeugen beteiligt.
Lampe brannte in einem Industriebetrieb
Ebenfalls am Montag um 11:38 Uhr wurde die Feuerwehr zu einem chemischen Industriebetrieb in der Wetterstraße gerufen. Die automatische Brandmeldeanlage hatte ausgelöst. Der Grund war ein Rauchmelder in einem Büro- und Lagerbereich. Bei der Erkundung stellten die Einsatzkräfte eine leichte Verrauchung und deutlichen Brandgeruch in einem Meisterbüro fest. Nach ersten Erkenntnissen war zuvor eine Lampe defekt und in Brand geraten. Der Betriebselektriker hatte bereits die Stromversorgung abgeschaltet. Die Feuerwehr überprüfte den betroffenen Bereich mit einer Wärmebildkamera, um mögliche Glutnester auszuschließen, und lüftete das Büro mit einem Ventilator. Danach konnte die Einsatzstelle an den Betrieb übergeben werden.
Quelle: Presseportal








