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Herdecke: Verdacht auf illegales Rennen

Pkw verunfallt, Kradfahrer flüchtig. Zeugen meldeten ein illegales Rennen mit Verkehrsunfall. Fahrer des PKW unter Alkoholeinfluss.

Foto: Depositphotos

Herdecke (ost)

Durch aufmerksame Beobachter wurde am 14. April gegen 20:00 Uhr in der Rostesiepenstraße ein vermeintliches illegales Autorennen mit einem anschließenden Verkehrsunfall und Fahrerflucht gemeldet. Ersten Informationen zufolge fuhren ein Skoda und ein Suzuki Kleinkraftrad mit überhöhter Geschwindigkeit durch die Rostesiepenstraße (eine verkehrsberuhigte Zone). Plötzlich kam der Skoda von der Fahrbahn ab und prallte gegen eine Mauer. Der Aufprall war so heftig, dass der vordere Teil des Skoda erheblich beschädigt wurde. Nach dem Unfall versuchten beide Fahrer zunächst zu fliehen, aber der Skoda-Fahrer wurde von einer Zeugin gestoppt. Der männliche Fahrer des Kleinkraftrads konnte jedoch mit seinem Fahrzeug fliehen und die Unfallstelle verlassen. Während der folgenden Unfallaufnahme und intensiven Ermittlungen verdichtete sich der Verdacht, dass der 19-jährige Fahrer des Skoda aus Herdecke unter Alkoholeinfluss stand. Ein durchgeführter Test ergab einen Wert von über 1,2 Promille. Der Herdecker wurde zur weiteren Behandlung in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht. Eine Blutprobe wurde entnommen und der Führerschein wurde eingezogen. Die Ermittlungen zum flüchtigen Fahrer des Suzuki Kleinkraftrads dauern an. Erste Hinweise zum Fahrer liegen bereits vor.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen von 2022 auf 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden insgesamt 70.510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, wobei 63.352 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 56.367, wovon 49.610 männlich und 6.757 weiblich waren. 16.655 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 73.917, wobei 65.532 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 57.879, wovon 51.099 männlich und 6.780 weiblich waren. 18.722 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich zu anderen Regionen in Deutschland hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von aufgezeichneten Drogenfällen mit insgesamt 73.917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70.510 73.917
Anzahl der aufgeklärten Fälle 63.352 65.532
Anzahl der Verdächtigen 56.367 57.879
Anzahl der männlichen Verdächtigen 49.610 51.099
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6.757 6.780
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 16.655 18.722

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 17.437 Fälle (2,74%) und auf Autobahnen gab es 6.889 Unfälle (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, Schwerverletzte wurden 11.172 registriert und 68.000 Personen wurden leicht verletzt.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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