Unbekannte Täter drangen gewaltsam in Häuser ein und erbeuteten Geld, Schmuck. Zeugen werden um Hinweise gebeten.
Herdringen: Einbruchsserie in Einfamilienhäusern

Arnsberg (ost)
Von 18.-25.07. drangen Unbekannte in ein Einfamilienhaus im Franz-Abel-Weg in Hüsten ein. Die Täter betraten das Haus gewaltsam, indem sie ein Fenster aufhebelten, und durchsuchten alle Räume. Sie erbeuteten mehrere Geldkassetten mit Bargeld und ließen vermutlich ihr Werkzeug im Haus zurück.
Am 25.07.26, zwischen 18:50 und 20:40 Uhr, gelangten Unbekannte gewaltsam durch ein Fenster in ein Einfamilienhaus in der Straße „Lägge“ in Herdringen. Auch hier wurden mehrere Räume durchsucht und die Einbrecher erbeuteten Schmuck.
Am 25.07.2026 beobachtete eine Zeugin gegen 23:00 Uhr in Alt-Arnsberg in der Von-Bernuth-Straße zwei verdächtige Personen, die über eine Mauer sprangen und zur Rückseite des Hauses gingen. Kurze Zeit später hörte sie „Knackgeräusche“ und informierte die Polizei. Als die Polizei ankam, waren die Täter bereits verschwunden. Da die Hausbewohner im Urlaub sind, gibt es bisher keine Informationen über mögliches Diebesgut. Beide Täter trugen dunkle Kleidung und Kapuzen.
An allen Orten war die Kriminalpolizei zur Spurensicherung vor Ort. Weitere Zeugen, die Hinweise zu verdächtigen Personen/Fahrzeugen in der Nähe der Tatorte haben, werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 signifikant an. Im Jahr 2022 wurden 23.528 Fälle von Einbrüchen registriert, während es im Jahr 2023 bereits 27.061 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 3.385 im Jahr 2022 auf 3.616 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 2.789 im Jahr 2022 auf 3.069 im Jahr 2023. Darunter waren 2.344 männliche Verdächtige und 445 weibliche Verdächtige im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 2.614 männliche und 455 weibliche Verdächtige gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 1.196 im Jahr 2022 auf 1.451 im Jahr 2023. Im Vergleich zu der Region in Deutschland mit den meisten registrierten Einbruchsfällen im Jahr 2023 – 27.061 in Nordrhein-Westfalen – zeigt sich, dass die Einbruchsraten in dieser Region besonders hoch sind.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 23.528 | 27.061 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 3.385 | 3.616 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.789 | 3.069 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 2.344 | 2.614 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 445 | 455 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.196 | 1.451 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle gemeldet, während es im Jahr 2023 bereits 470 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 458 auf 596 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 60 auf 75 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 206 auf 310. Im Vergleich dazu hatte die Region in Deutschland mit den meisten Mordfällen im Jahr 2023 insgesamt 470 Fälle.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








