Ein aufmerksamer Zeuge meldet einen Herforder, der in Schlangenlinien fährt. Die Polizei stellt Alkoholgeruch fest und führt Blutproben durch.
Herford: Alkoholkontrollen der Polizei

Herford (ost)
Gestern (25.08) beobachtete ein aufmerksamer Zeuge mit seinem Auto auf der Bünder Straße in Richtung Herford ein Auto vor ihm. Gegen 23:34 Uhr sah er einen Mazda, der auffällig in Schlangenlinien fuhr. Der Fahrer fuhr mehrmals sehr knapp an den rechten Fahrbahnrand. Der Mann rief die Polizei über den Notruf an. Die eintreffenden Beamten trafen das beschriebene Fahrzeug an der Mindener Straße. Bei dem 37-jährigen Fahrer aus Herford bemerkten sie sofort Alkoholgeruch in der Atemluft während der Alkoholkontrolle. Im Auto waren sogar alkoholische Getränke, was darauf hindeutete, dass Alkohol während der Fahrt konsumiert wurde. Ein Alkoholtest bestätigte dies. Er wurde zur Blutentnahme zur Wache Herford gebracht. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Mann vor Ort freigelassen. Die Polizei Herford weist darauf hin, dass der Konsum von Alkohol insbesondere nach körperlicher Anstrengung, wie z.B. nach einem Fußballtraining, schneller in den Blutkreislauf gelangen kann. Dies kann zu einer erheblichen und schnelleren Beeinträchtigung der Fahrtauglichkeit führen. Es wird daher empfohlen, die Heimfahrt im Voraus zu planen. Autofahren und Alkoholkonsum sind keine gute Kombination.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63352 auf 65532. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 2022 56367 und stieg im Jahr 2023 auf 57879. Unter den Verdächtigen waren 2022 49610 Männer und 6757 Frauen, während es 2023 51099 Männer und 6780 Frauen waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 16655 auf 18722. Trotz des Anstiegs bleibt Nordrhein-Westfalen nicht die Region mit den meisten registrierten Drogenfällen in Deutschland im Jahr 2023, da diese Zahl bei 73917 Fällen liegt.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die meisten Unfälle, nämlich 556.792, waren Übrige Sachschadensunfälle, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerorts gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








