Die Kriminalpolizei Herford ermittelt in einem besonderen Fall des Diebstahls, bei dem mehrere Täter wertvollen Schmuck erbeuteten. Zeugen werden um Mithilfe gebeten.
Herford: Blitzeinbruch in Juweliergeschäft

Herford (ost)
Die Polizei in Herford führt derzeit Ermittlungen in einem speziellen Fall von einem sogenannten Blitzeinbruch durch, der sich gegen 01:01 Uhr in der vergangenen Nacht an einem Juweliergeschäft in der Innenstadt Herford ereignete. Unbekannte Täter gingen mit großer Gewalt gegen eine Schaufensterscheibe des Geschäfts vor. Das schwere spezielle Fensterglas fiel aus dem Rahmen und ermöglichte den Einbrechern den Zugriff auf wertvollen Schmuck in der Auslage. Die Tat war sehr laut, wodurch Zeugen aufmerksam wurden und die Polizei informierten. Die dunkel gekleideten Täter flüchteten und liefen vom Tatort weg. Die Polizei vermutet, dass mindestens drei Täter beteiligt waren. Ein 19-Jähriger wurde kurz nach dem Einbruch in Tatortnähe festgenommen. Die Suche nach den anderen Tätern verlief bisher erfolglos. Ein dunkler Skoda, der schnell aus der Innenstadt fuhr, könnte im Zusammenhang mit der Tat stehen. Die Polizei bittet um Hinweise aus der Bevölkerung und Zeugen werden gebeten, sich zu melden. Die Ermittlungen dauern an und Hinweise werden vom Kriminalkommissariat in Herford unter der Telefonnummer 05221-8880 entgegengenommen.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 23.528 Fälle von Einbrüchen registriert, während es im Jahr 2023 bereits 27.061 Fälle waren. Obwohl die Anzahl der gelösten Fälle ebenfalls zunahm – von 3.385 im Jahr 2022 auf 3.616 im Jahr 2023 – stieg auch die Anzahl der Verdächtigen von 2.789 auf 3.069 an. Besonders auffällig ist der Anstieg der nicht-deutschen Verdächtigen, von 1.196 im Jahr 2022 auf 1.451 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu wurde im Jahr 2023 in Nordrhein-Westfalen die höchste Anzahl an Einbrüchen in Deutschland verzeichnet, nämlich 27.061 Fälle.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 23.528 | 27.061 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 3.385 | 3.616 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.789 | 3.069 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 2.344 | 2.614 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 445 | 455 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.196 | 1.451 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Besonders auffällig ist die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen, die von 206 auf 310 anstieg. Im Vergleich zu der Region in Deutschland mit den meisten Mordfällen im Jahr 2023 – 470 – zeigt sich, dass Nordrhein-Westfalen eine besorgniserregende Zunahme an Gewaltverbrechen verzeichnete.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








