Unbekannte drangen in ein Haus ein, erbeuteten wertvolle Gegenstände. Polizei sucht Zeugen und E-Scooter Fahrer.
Herford: Einbruch in Biemser Weg, Täter stehlen Uhren und Schmuck

Herford (ost)
In der Nacht vom 30.07. auf 01:10 Uhr gelang es bisher unbekannten Personen, in ein Haus im Biemser Weg einzudringen. Vorher hatten aufmerksame Zeugen oder Nachbarn verdächtiges Verhalten in der Wohnsiedlung in Elverdissen beobachtet. Später stellte sich heraus, dass sie durch die Balkontür im ersten Stock in das Einfamilienhaus eingedrungen waren. Die Täter durchsuchten Schränke und Zimmer in der Wohnung. Sie erbeuteten wertvollen Schmuck und hochwertige Uhren in kurzer Zeit. Der entstandene Schaden wird auf mindestens 30.000 Euro geschätzt. Die Ermittlungen zu diesem Fall sind noch im Gange. Die Polizei bittet um Hinweise aus der Bevölkerung. Es wird vermutet, dass die Täter möglicherweise einen E-Scooter in der Nähe des Tatorts benutzt haben. Wer kann Informationen zu verdächtigen Personen in der Wohnsiedlung in der Nacht oder gestern Abend geben? Hinweise werden an das Kriminalkommissariat in Herford unter der Telefonnummer 05221-8880 oder an jede andere Polizeidienststelle erbeten.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 23.528 Fälle von Einbrüchen registriert, während es im Jahr 2023 bereits 27.061 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 3.385 im Jahr 2022 auf 3.616 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen sank leicht von 2.789 im Jahr 2022 auf 3.069 im Jahr 2023. Von den Verdächtigen waren 2.344 männlich und 455 weiblich. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 1.196 im Jahr 2022 auf 1.451 im Jahr 2023. Im Vergleich zu anderen Regionen in Deutschland, die die höchste Anzahl von Einbrüchen verzeichneten, war Nordrhein-Westfalen mit 27.061 Fällen im Jahr 2023 ebenfalls stark betroffen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 23.528 | 27.061 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 3.385 | 3.616 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.789 | 3.069 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 2.344 | 2.614 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 445 | 455 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.196 | 1.451 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei der Großteil männlich war. Im Jahr 2023 gab es 596 männliche Verdächtige, im Vergleich zu 60 weiblichen Verdächtigen. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg ebenfalls von 206 auf 310. Trotz des Anstiegs der Mordfälle in Nordrhein-Westfalen bleibt die Region mit den meisten aufgezeichneten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








