Der Besitzer eines Gebäudes entdeckte am Samstagmorgen einen Einbruch. Unbekannte stahlen Bargeld, Schmuck, Gold und Autopapiere. Die Kriminalpolizei bittet um Hinweise.
Herford: Einbruch in Büroräume, Polizei sucht Zeugen

Herford (ost)
(jd) Am Samstagmorgen (30.05.) wurde von dem Besitzer eines Gebäudes in der Elverdisser Straße ein Einbruch entdeckt, der gegen 6.45 Uhr stattfand. Unbekannte Täter zertrümmerten das Fenster eines Büros mit einem Gegenstand und drangen so ins Innere des Gebäudes ein. Dort durchsuchten sie verschiedene Schränke und Schubladen. Nach einer ersten Überprüfung durch den Eigentümer konnte eine Liste mit gestohlenen Gegenständen erstellt werden: Es gelang den Unbekannten, Bargeld, Schmuck und Gold zu entwenden. Zusätzlich nahmen sie die Zulassungsdokumente von zwei Autos sowie zwei Anhängern mit. Beim Verlassen des Gebäudes benutzten sie den Haupteingang und ließen die Tür offen stehen. Die Kriminalpolizei Herford hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet mögliche Zeugen, die in der Nacht zum Samstag verdächtige Aktivitäten in der Elverdisser Straße beobachtet haben, sich unter 05221/8880 zu melden.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 23.528 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 27.061 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 3.385 im Jahr 2022 auf 3.616 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen sank leicht von 2.789 im Jahr 2022 auf 3.069 im Jahr 2023. Die meisten Verdächtigen waren männlich, wobei 2.344 Männer im Jahr 2022 und 2.614 Männer im Jahr 2023 verdächtigt wurden. Die Anzahl der weiblichen Verdächtigen blieb mit 445 im Jahr 2022 und 455 im Jahr 2023 relativ konstant. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 1.196 im Jahr 2022 auf 1.451 im Jahr 2023. Im Vergleich zu Nordrhein-Westfalen, das im Jahr 2023 die meisten Einbruchsfälle in Deutschland verzeichnete – 27.061 Fälle – zeigt sich, dass die Region weiterhin mit einem Anstieg der Einbruchsraten konfrontiert ist.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 23.528 | 27.061 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 3.385 | 3.616 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.789 | 3.069 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 2.344 | 2.614 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 445 | 455 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.196 | 1.451 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei der Großteil männlich war. Im Jahr 2023 wurden 596 männliche Verdächtige und 75 weibliche Verdächtige ermittelt. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 206 auf 310. Im Vergleich dazu hatte die Region in Deutschland mit den meisten Mordfällen im Jahr 2023 470 Fälle, was zeigt, dass Nordrhein-Westfalen eine der Regionen mit den höchsten Mordraten in Deutschland ist.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








