Ein Unbekannter warf einen Gegenstand von einer Brücke auf die A2 und hinterließ ein Hakenkreuz-Graffiti. Der Täter flüchtete in grüner Arbeitskleidung Richtung Hollenhagen.
Herford: Gefährlicher Vorfall auf A2, Zeugen gesucht

Bielefeld (ost)
HC/ Bielefeld- BAB 2- Herford- Schwarzenmoor- Am Mittwoch, 09.09.2025, wurde ein unbekannter Gegenstand von einer Brücke auf den Seitenstreifen der A 2 geworfen. In unmittelbarer Nähe der Brücke wurde ein Hakenkreuz-Graffiti entdeckt. Die Ermittlungen wurden vom Staatsschutz der Polizei Bielefeld aufgenommen.
Gemäß den aktuellen Informationen fuhr ein 54-jähriger Löhner gegen 17:10 Uhr mit seinem Lastwagen auf dem rechten Fahrstreifen der A 2 in Richtung Hannover. In der Nähe der Brücke “Auf’m Hellwege”, zwischen den Anschlussstellen Herford und Vlotho-West, sah er eine Person, die einen brennenden Gegenstand von der Brücke in den Bereich des Seitenstreifens der BAB warf. Der Gegenstand traf neben dem Lastwagen auf dem Seitenstreifen auf. Der Lastwagen wurde nicht getroffen und es entstand kein Schaden. Es gibt keine Anhaltspunkte dafür, dass der Täter den brennenden Gegenstand gezielt auf den 7,5-Tonner geworfen hat.
Der Lastwagenfahrer beschrieb den Täter als männlich und in grüner Arbeitskleidung gekleidet.
Er soll in Richtung Hollenhagen geflohen sein.
Während der Spurensicherung am Tatort wurde die A 2 in Richtung Hannover teilweise gesperrt. Um 21:00 Uhr war die Fahrbahn in Richtung Hannover wieder vollständig frei.
Im Zuge der Fahndungsmaßnahmen nach dem Verdächtigen, an denen auch ein Polizeihubschrauber beteiligt war, stellten Polizisten im Nahbereich sowie auf der Brücke Hakenkreuz-Graffiti fest, die auf die Straße gesprüht worden waren.
Der Staatsschutz der Polizei Bielefeld hat die Ermittlungen aufgenommen und prüft, ob es einen Zusammenhang gibt.
Zeugen werden gebeten, sich unter 0521-545-0 zu melden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, wobei 357 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 518 Verdächtige, darunter 458 Männer und 60 Frauen. 206 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Zahl der registrierten Fälle auf 470, wobei 443 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 671 Verdächtige, darunter 596 Männer und 75 Frauen. 310 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich zu der Region in Deutschland mit den meisten Mordfällen im Jahr 2023 – 470 – zeigt sich, dass Nordrhein-Westfalen eine besorgniserregende Entwicklung in Bezug auf Mordraten aufweist.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. 3.764 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,59% entspricht. Die meisten Unfälle (87,36%) waren übrige Sachschadensunfälle. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








