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Herford: Räuberische Erpressung in Löhne

Die Kriminalpolizei Herford ermittelt nach einem Vorfall, bei dem vier Männer unter Vorhalt einer Waffe die Herausgabe eines Paketes forderten. Zeugenaufruf gestartet.

Foto: Depositphotos

Löhne (ost)

Die Polizei in Herford untersucht derzeit einen Fall von räuberischer Erpressung in Löhne. Am Sonntagabend, dem 26.07., gegen 22:50 Uhr, wurde ein 37-jähriger Mann in Mennighüffen an der Lübbecker Straße von vier Männern an seiner Haustür überrascht. Der Mann öffnete die Tür, da er dachte, die Männer interessierten sich für den Verkauf seines Autos. Er folgte ihnen dann auf den Parkplatz eines nahegelegenen Supermarktes. Dort wurde er von den Männern überfallen, geschlagen und getreten. Unter Vorhalt einer Waffe forderten sie die Herausgabe eines angeblich zugestellten Pakets an die Adresse. Die Ehefrau des Mannes alarmierte die Polizei, die kurz darauf eintraf. Die Täter waren zu diesem Zeitpunkt bereits geflohen. Die Polizei bittet um Hinweise aus der Bevölkerung. Wer hat am Sonntagabend etwas Verdächtiges beobachtet und kann Angaben zu den Tätern machen? Es handelt sich um vier kräftige Männer in schwarzer Kleidung mit arabischem Akzent. Alle hatten kurze schwarze Haare und einer trug eine weiße Mütze. Die Ermittlungen dauern an. Hinweise werden an das Kriminalkommissariat in Herford unter der Telefonnummer 05221-8880 oder jede andere Polizeidienststelle erbeten.

Quelle: Presseportal

Raubstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Raubüberfallraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 signifikant an. Im Jahr 2022 wurden 11270 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 12625 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 6473 auf 7478. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich von 8073 auf 9103, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 7238 auf 8213 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 835 auf 890 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 3590 auf 4163. Trotz dieser Anstiege bleibt Nordrhein-Westfalen jedoch nicht die Region mit den meisten registrierten Raubfällen in Deutschland im Jahr 2023, da diese Zahl bei 12625 liegt.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 11.270 12.625
Anzahl der aufgeklärten Fälle 6.473 7.478
Anzahl der Verdächtigen 8.073 9.103
Anzahl der männlichen Verdächtigen 7.238 8.213
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 835 890
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 3.590 4.163

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 458 auf 596 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 60 auf 75 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 206 auf 310. Im Vergleich zu der Region in Nordrhein-Westfalen mit den meisten Mordfällen im Jahr 2023, die 470 Fälle verzeichnete, zeigt sich, dass die Kriminalität in Nordrhein-Westfalen insgesamt besorgniserregend ist.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

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