Eine Seniorin wurde von falschen Polizisten angerufen, die sie zur Übergabe einer großen Summe Geld überreden wollten. Glücklicherweise wurde der Betrugsversuch rechtzeitig erkannt und die echte Polizei informiert.
Herford: Seniorin erhält betrügerischen Anruf von falschen Polizisten

Herford (ost)
(jd) Gestern (04.03.) um 10.00 Uhr erhielt eine ältere Dame aus Herford einen Anruf von einem vermeintlichen Polizisten. Dieser informierte sie darüber, dass sie möglicherweise Opfer eines Einbruchs werden könnte. Um ihre Habseligkeiten zu schützen, wurde die Frau angewiesen, eine beträchtliche Geldsumme an eine angebliche Staatsanwältin zu übergeben. Nachdem sie mehrmals auf die vermeintlich bedrohliche Situation hingewiesen wurde und ein zweiter vermeintlicher Polizist in das Gespräch eingriff, folgte die Frau den Anweisungen: Sie begab sich zu ihrer Hausbank. Der Bankmitarbeiter wurde misstrauisch angesichts der hohen Summe und informierte die Seniorin über den möglichen Betrugsversuch, woraufhin die Polizei eingeschaltet wurde.
Die Kriminalpolizei Herford hat die Ermittlungen übernommen und weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass echte Polizeibeamte niemals Bürger am Telefon nach Wertgegenständen fragen werden. Ebenso wenig werden sie darum bitten, Wertsachen zu übergeben. Sollten Bürger Zweifel an der Identität von Amtsträgern haben, sollten sie unbedingt einen Dienstausweis verlangen und Kontakt mit der entsprechenden Dienststelle aufnehmen, um die Identität des vermeintlichen Beamten zu überprüfen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle von Mord registriert, wobei 357 Fälle aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 518 Verdächtige, darunter 458 Männer, 60 Frauen und 206 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 stieg die Zahl der Mordfälle auf 470, wobei 443 Fälle aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 671 Verdächtige, darunter 596 Männer, 75 Frauen und 310 Nicht-Deutsche. Im Vergleich zu anderen Regionen in Deutschland war Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die Region mit den meisten aufgezeichneten Mordfällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








