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Herford: Unfall mit fünf Fahrzeugen auf der A2

Ein Solarpanel verloren, fünf Autos beteiligt, eine Person leicht verletzt, Gesamtschaden von 37.000 Euro, Polizei sucht Unfallverursacher.

Solarpanel auf der Fahrbahn
Foto: Presseportal.de

Bielefeld (ost)

SI / Bielefeld / A2 / Herford – Am Sonntag, 03.05.2026, ereignete sich ein Vorfall auf der A2, weil ein Fahrer, dessen Identität unbekannt ist, ein Sonnenkollektor auf der Straße verloren hatte. Fünf nachfolgende Fahrzeuge waren in den Vorfall verwickelt. Eine Beifahrerin wurde leicht verletzt.

Um die Uhrzeit von 14:00 Uhr fuhr eine 43-jährige Frau aus Rommerskirchen mit ihrem Toyota auf dem linken Fahrstreifen der A2 in Richtung Dortmund. Als sie sich an der Ausfahrt Herford Ost befand, sah sie einen Sonnenkollektor auf ihrem Fahrstreifen und machte eine Vollbremsung.

Ein 43-jähriger Fahrer aus der Slowakei versuchte dem Toyota auszuweichen, was dazu führte, dass sein Skoda Superb mit der linken Leitplanke kollidierte.

Ein nachfolgender 22-jähriger Fahrer aus Worpswede in Niedersachsen prallte mit seinem VW Tiguan gegen den Toyota der 43-jährigen Frau.

Später fuhren ein 69-jähriger Fahrer aus Wilsdruff in Sachsen mit seinem Audi Q 8 und ein 52-jähriger Mindener mit einem Mercedes E-Klasse in die Unfallstelle.

Die Beifahrerin des Mercedes-Fahrers, eine 62-jährige Frau aus Minden, wurde dabei leicht verletzt. Sie wurde von Rettungskräften in ein Krankenhaus gebracht.

Drei Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden. Nachdem die Unfallaufnahme abgeschlossen war und die Reinigungsarbeiten durchgeführt wurden, konnten die Autobahnpolizisten die Straße gegen 16:00 Uhr vollständig freigeben.

Der Gesamtschaden beläuft sich auf ungefähr 37.000 Euro.

Ermittler des Verkehrskommissariats 1 suchen nun den Verursacher des Unfalls, der den Sonnenkollektor unzureichend gesichert hatte. Es ist möglich, dass er sich vom Dach eines Fahrzeugs, wie zum Beispiel einem Wohnmobil, gelöst hatte.

Hinweise zum Unfallverursacher nimmt das Verkehrskommissariat 1 unter der Nummer 0521/545-0 entgegen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon endeten 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, die der Schwerverletzten 11.172 und die der Leichtverletzten 68.000.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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