Das Verkehrskommissariat ermittelt nach einer Verkehrsunfallflucht, die gestern Nachmittag (16:37 Uhr) bei einer E-Scooter Kontrolle passierte. Der 14-jährige Fahrer verursachte einen Unfall mit einem Polizeibeamten und entfernte sich unerlaubt vom Ort des Geschehens.
Herford: Verkehrsunfall mit Flucht – Ermittlungen gegen E-Scooter Fahrer

Herford (ost)
Derzeit führt das Verkehrskommissariat eine Untersuchung zu einem speziellen Fall von Fahrerflucht durch, die gestern Nachmittag (16:37 Uhr) während einer E-Scooter-Kontrolle stattfand. Ein Verkehrsdienst-Kradfahrer bemerkte einen E-Scooter auf der Vlothoer Straße. Der Fahrer fuhr teilweise auf dem Hinterrad mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit und hatte kein Versicherungskennzeichen angebracht. Das Elektrokleinstfahrzeug wurde von einem 14-Jährigen geführt, der kurz vor den Häusern 100m oberhalb des Erika-Friedhofs anhielt. Der Motorradpolizist stieg ab und der E-Scooter-Fahrer ignorierte die Verkehrskontrolle. Bei der Verfolgung gab es erneut Anhaltezeichen auf der Zufahrt zum Erika-Friedhof. Der Fahrer fuhr dann mit dem E-Scooter vor das Motorrad und der Polizist stürzte aufgrund eines Ausweichmanövers. Der Beamte wurde leicht verletzt und es entstand ein Sachschaden am Motorrad in Höhe von mehreren tausend Euro. Der junge Fahrer setzte seine Fahrt fort, ohne sich um den Unfall zu kümmern, und verließ den Unfallort unerlaubt. Die sofort eingeleitete Fahndung nach dem Fahrer war erfolgreich und die Beamten trafen den 14-jährigen Herforder noch am selben Abend an. Es folgte eine erkennungsdienstliche Behandlung und die Sicherstellung des E-Scooters. Die Ermittlungen in diesem Fall dauern an. Der Jugendliche muss sich nun mehreren Strafverfahren stellen. Die Polizei bittet Zeugen des Vorfalls auf der Vlothoer Straße, sich beim Verkehrskommissariat in Herford unter der Telefonnummer 05221-8880 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 aus, was 2,13% ausmacht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren 3.764, was 0,59% entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% ausmacht. Innerorts gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Es gab insgesamt 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








