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Herford: Widerstand nach Trunkenheitsfahrt

Ein betrunkener Autofahrer verursachte einen Unfall in Leopoldshöhe und leistete danach Widerstand gegen die Polizei.

Foto: Depositphotos

Lippe (ost)

Am späten Sonntagabend (15.02.2026) verursachte ein betrunkener Fahrer in Leopoldshöhe einen Verkehrsunfall und widersetzte sich dann der Festnahme. Um 21:30 Uhr fuhr ein 35-jähriger Herforder Mann mit seinem Citroen die Herforder Straße entlang, kam von der Straße ab und steckte im Graben fest. Als die Polizei eintraf, flüchtete der Mann zunächst zu Fuß auf ein benachbartes Feld, wurde aber dort festgenommen.

Ein Alkoholtest verlief positiv. Eine Blutprobe wurde angeordnet. Während der polizeilichen Maßnahmen verhielt sich der 35-Jährige aggressiv, beleidigte die Beamten kontinuierlich und musste auf der Wache in Bad Salzuflen mit körperlicher Gewalt zur Durchführung der Blutprobe fixiert werden. Entsprechende rechtliche Schritte wurden eingeleitet. Am Fahrzeug entstand ein Schaden von etwa 5.000 Euro. Der Führerschein wurde eingezogen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63352 auf 65532. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 2022 56367 und stieg im Jahr 2023 auf 57879. Von den Verdächtigen waren 49610 männlich, 6757 weiblich und 16655 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu hatte die Region mit den meisten registrierten Drogenfällen in Deutschland im Jahr 2023 insgesamt 73917 Fälle, was zeigt, dass Nordrhein-Westfalen zu den Regionen mit den höchsten Drogenraten in Deutschland gehört.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70.510 73.917
Anzahl der aufgeklärten Fälle 63.352 65.532
Anzahl der Verdächtigen 56.367 57.879
Anzahl der männlichen Verdächtigen 49.610 51.099
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6.757 6.780
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 16.655 18.722

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was einem Anteil von 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was einem Anteil von 0,59% entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% ausmacht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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