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Herne: Autofahrer flieht vor Polizei, endet an Mauer

Die Flucht vor einem Streifenwagen endete für einen Herner Autofahrer an einer Mauer im Stadtteil Bulmke-Hüllen. Um Fluchtversuche zu verhindern, wurden dem Fahrer und dem Beifahrer Handschellen angelegt.

Foto: unsplash

Gelsenkirchen (ost)

Ein Autofahrer aus Herne endete bei seiner Flucht vor einem Polizeiwagen an einer Mauer im Stadtteil Bulmke-Hüllen.

Die Polizeibesatzung wollte um 0.40 Uhr am Donnerstag, 3. September 2026, den Audi A7 auf der Florastraße kontrollieren. Als der 18-jährige Fahrer die Polizei sah, gab er Gas, überfuhr eine rote Ampel und bog links in die Hohenstaufenallee ab. Trotz Blaulicht, Martinshorn und dem Signal “Stopp Polizei” beschleunigte der Mann sein Auto weiter und ignorierte die Vorfahrtsregeln. Beim Abbiegen von der Hohenstaufenallee auf die Bulmker Straße verlor der 18-Jährige die Kontrolle über sein Auto und kollidierte mit einem Laternenmast und einer Mauer. Dabei wurde auch ein geparktes Auto beschädigt.

Um Fluchtversuche zu verhindern, wurden sowohl der Fahrer als auch der 16-jährige Beifahrer, ein obdachloser Jugendlicher in Deutschland, in Handschellen gelegt.

Der Führerschein des Herners wurde eingezogen, der Audi beschlagnahmt und abgeschleppt. Die Stromkabel des beschädigten Laternenmastes wurden von der Firma ELE gesichert.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden die beiden Personen von den Eltern des 18-Jährigen abgeholt.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 637.365 Unfälle. Davon entfallen 63.250 (9,92%) auf Unfälle mit Personenschaden, 13.559 (2,13%) auf schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden und 3.764 (0,59%) auf Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel. Die übrigen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 556.792 (87,36%). In Bezug auf die Ortslage ereigneten sich 55.296 (8,68%) Unfälle innerorts, 17.437 (2,74%) außerorts (ohne Autobahnen) und 6.889 (1,08%) auf Autobahnen. Die Anzahl der Getöteten beträgt 450, Schwerverletzten 11.172 und Leichtverletzten 68.000.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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