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Herne: Falsche Telefontechniker erbeuten Wertsachen

Die Polizei sucht Zeugen für den Vorfall, bei dem eine 84-jährige Bochumerin um ihren Schmuck gebracht wurde. Ermittlungen laufen.

Foto: Depositphotos

Bochum (ost)

Sie gaben vor, Experten für Telekommunikation zu sein – und haben einer 84-jährigen Bochumerin ihre Wertsachen gestohlen. Die Polizei hat mit den Ermittlungen begonnen und bittet um Informationen von Zeugen.

Der Vorfall ereignete sich am Freitag, den 6. März, gegen Mittag in der Nähe der Kattenstraße. Drei Männer klingelten bei der 84-jährigen Frau und behaupteten, dass sie die Telefonleitungen überprüfen müssten. Während einer der Männer die ältere Dame ablenkte, durchsuchten die anderen beiden das Haus. Als die Täter nach etwa 15 Minuten verschwanden, fehlte Schmuck.

Zwei der Männer wurden von der Geschädigten wie folgt beschrieben:

Das Kriminalkommissariat 13 hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Hinweise von Zeugen unter den Telefonnummern 0234 909-4135 oder -4441 (Kriminalwache).

Den älteren Menschen stehen die Seniorensicherheitsberaterinnen und -berater der Polizei mit Rat und Tat zur Seite. 60 Freiwillige sind in Bochum, Herne und Witten aktiv und beraten Interessierte zu Themen wie Betrug, Trickdiebstahl und Einbruchsschutz. Kontakt unter 0234 909-4055.

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 23.528 Fälle von Einbrüchen registriert, während es im Jahr 2023 bereits 27.061 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 3.385 im Jahr 2022 auf 3.616 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 2.789 im Jahr 2022 auf 3.069 im Jahr 2023. Darunter waren 2.344 männliche Verdächtige und 455 weibliche Verdächtige. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 1.196 im Jahr 2022 auf 1.451 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an registrierten Einbrüchen in Deutschland mit 27.061 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 23.528 27.061
Anzahl der aufgeklärten Fälle 3.385 3.616
Anzahl der Verdächtigen 2.789 3.069
Anzahl der männlichen Verdächtigen 2.344 2.614
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 445 455
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 1.196 1.451

Quelle: Bundeskriminalamt

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