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Herne: Falscher Polizeibeamter erbeutet Wertsachen

Ein 74-jähriger Herner wurde Opfer eines Betrugs durch einen falschen Polizeibeamten. Die Polizei sucht Zeugen und warnt vor dieser Betrugsmasche.

Foto: Depositphotos

Herne (ost)

Ein 74-jähriger Mann aus Herne wurde am 10. September Opfer eines Betrugs durch einen falschen Polizeibeamten. Die Polizei sucht nach Zeugen und warnt erneut vor dieser Betrugsmasche.

Um 10.30 Uhr erhielt der ältere Herr einen Anruf in seiner Wohnung in der Gysenbergstraße. Am anderen Ende der Leitung meldete sich ein angeblicher Polizist. Er behauptete, dass der 74-Jährige “gehackt” worden sei und seine Wertsachen nicht mehr sicher seien.

Im Verlauf des Gesprächs schaffte es der Betrüger, den Herner davon zu überzeugen, seine Wertgegenstände an einen vermeintlichen Polizeimitarbeiter zu übergeben. Kurz darauf erschien ein unbekannter Mann an der Adresse des Seniors. Der 74-Jährige übergab ihm Schmuck und Bargeld. Als der Betrogene schließlich misstrauisch wurde, stieß ihn der Unbekannte weg. Dabei erlitt der 74-Jährige leichte Verletzungen. Anschließend entfernte sich der Täter fluchtartig mit den Wertgegenständen vom Tatort.

Der Verdächtige soll etwa 1,76 Meter groß und höchstens 30 Jahre alt gewesen sein. Er hatte dunkelblonde Haare, die nach hinten gekämmt waren. Er sprach akzentfrei Deutsch und trug einen dunkelblauen oder schwarzen Trainingsanzug. An den Ärmeln der Jacke waren weiße Verzierungen angebracht.

Die Polizei bittet Zeugen, die zur Tatzeit etwas Verdächtiges beobachtet haben, sich unter 0234 909-4135 (-4441 Kriminalwache) zu melden.

Die Polizei warnt:

Echte Polizisten fordern niemals dazu auf, Bargeld, Schmuck oder andere Wertgegenstände zur “Sicherung” zu übergeben. Beenden Sie verdächtige Anrufe konsequent und legen Sie auf. Stellen Sie sicher, dass die Verbindung wirklich getrennt ist. Täter versuchen manchmal, ihre Opfer möglichst lange am Telefon zu halten oder eine bestehende Verbindung zu nutzen, um weitere Gespräche mitzuhören.

Rufen Sie anschließend selbstständig die Polizei über den Notruf 110 an. Verwenden Sie nicht die Rückruftaste und wählen Sie keine Nummer, die Ihnen von den Anrufern genannt wurde. Sprechen Sie außerdem mit Familienmitgliedern über solche Betrugsmaschen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an, wobei im Jahr 2022 380 Fälle und im Jahr 2023 470 Fälle registriert wurden. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 im Jahr 2022 auf 443 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 im Jahr 2022 auf 671 im Jahr 2023, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Jahr 2023 wurden 310 nicht-deutsche Verdächtige verzeichnet. Im Vergleich dazu hatte die Region mit den meisten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 insgesamt 470 Fälle.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

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