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Herne: Polizei fahndet nach SUV-Fahrer mit Halbglatze

Eine Mutter und ihr Baby stürzten nach einer Gefahrenbremsung in einer Straßenbahn in Wanne-Eickel. Der flüchtige Autofahrer wird von der Polizei gesucht.

Foto: Depositphotos

Herne (ost)

Aufgrund einer SUV, die ein Wendemanöver durchführte, musste ein Straßenbahnfahrer (42, aus Essen) in Wanne-Eickel stark bremsen. Eine Mutter und ihr Baby stürzten, die Polizei sucht nach dem flüchtigen Autofahrer.

Der Vorfall ereignete sich am Mittwochmorgen, dem 14. Oktober, gegen 10.50 Uhr an der Kreuzung Hauptstraße/Zeppelindamm. Der unbekannte Autofahrer wendete plötzlich vor der Straßenbahn 306, die in Richtung Bochum unterwegs war, und zwang den Fahrer zu einer Notbremsung – eine Kollision konnte jedoch nicht verhindert werden.

Dabei stürzte eine Mutter (43, aus Herne) mit ihrem Baby (1). Beide erlitten leichte Verletzungen. Sie wurden in ein örtliches Krankenhaus gebracht, wo sie ambulant behandelt wurden.

Nach dem Zusammenstoß setzte der Autofahrer seine Fahrt fort. Er fuhr in einem grauen, relativ neuen SUV mit Recklinghäuser Kennzeichen. Er wird als männlich, etwa 60 Jahre alt, mit grauem Haarkranz (Halbglatze) beschrieben. Eine Frau saß auf dem Beifahrersitz.

Das Verkehrskommissariat bittet den Gesuchten und Zeugen, sich unter der Telefonnummer 0234 909-5206 zu melden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% aller Unfälle entspricht. In der Ortslage innerorts gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, Schwerverletzte 11.172 und Leichtverletzte 68.000.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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