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Herne: Trickdiebe in Bochum – Falscher Handwerker bestiehlt Seniorin

Eine 92-jährige Bochumerin fiel am Samstag Trickbetrügern zum Opfer. Ein unbekannter Mann gab sich als Handwerker aus und lenkte die Seniorin ab, während ein Mittäter die Wohnung durchsuchte.

Foto: Depositphotos

Bochum (ost)

Am Samstag, den 10. Januar, wurde eine 92-jährige Bochumerin Opfer von Trickbetrügern. Es wird dringend davor gewarnt, unbekannte Personen in die Wohnung zu lassen!

Der Vorfall ereignete sich in der Bonhoefferstraße in Altenbochum. Gegen 11 Uhr klingelte es an der Tür der Seniorin. Ein unbekannter Mann gab sich als Handwerker aus und überzeugte die Seniorin davon, dass er die Wasserleitungen in der Wohnung überprüfen müsse. Während er abgelenkt war, durchsuchte ein mutmaßlicher Mittäter den Rest der Wohnung nach Wertgegenständen.

Nachdem der vermeintliche Handwerker die Wohnung verlassen hatte, stellte die Bochumerin fest, dass Schmuck gestohlen worden war.

Der Mann wird als ca. 180-185 cm groß, kräftig gebaut, dunkelhaarig mit Dreitagebart beschrieben. Er sprach akzentfreies Deutsch, trug dunkle Handwerkerkleidung und eine dunkle Jacke.

Wer hat etwas gesehen und kann helfen? Das ermittelnde Kriminalkommissariat bittet um sachdienliche Hinweise unter der Rufnummer 0234 909-4135 oder -4441 (Kriminalwache).

Es wird dringend empfohlen, niemals unbekannte Personen in die Wohnung zu lassen. Im Zweifelsfall wählen Sie die Polizeinotrufnummer 110!

Die Seniorensicherheitsberaterinnen und -berater der Polizei stehen älteren Menschen mit Rat und Tat zur Seite. In Bochum, Herne und Witten sind 60 Ehrenamtliche aktiv und beraten Interessierte zu Themen wie Betrug, Trickdiebstahl und Einbruchschutz. Kontakt unter 0234 / 909 4055. Weitere Informationen unter: https://bochum.polizei.nrw/sicherheitsberatung-fuer-senioren.

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 signifikant an. Im Jahr 2022 wurden 23.528 Fälle von Einbrüchen registriert, während es im Jahr 2023 bereits 27.061 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 3.385 im Jahr 2022 auf 3.616 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 2.789 im Jahr 2022 auf 3.069 im Jahr 2023. Die meisten Verdächtigen waren männlich, wobei 2.344 Männer im Jahr 2022 und 2.614 Männer im Jahr 2023 verdächtigt wurden. Die Anzahl der weiblichen Verdächtigen blieb relativ konstant bei 445 im Jahr 2022 und 455 im Jahr 2023. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 1.196 im Jahr 2022 auf 1.451 im Jahr 2023. Im Vergleich zu anderen Regionen in Deutschland, die im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbrüchen verzeichneten, mit 27.061 Fällen in Nordrhein-Westfalen, zeigt sich die alarmierende Zunahme der Einbruchskriminalität in dieser Region.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 23.528 27.061
Anzahl der aufgeklärten Fälle 3.385 3.616
Anzahl der Verdächtigen 2.789 3.069
Anzahl der männlichen Verdächtigen 2.344 2.614
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 445 455
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 1.196 1.451

Quelle: Bundeskriminalamt

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