Beamte stoppten Fahrzeug mit Fettspuren, Insassen ohne Fahrerlaubnis und gefälschter Gewerbekarte, Ermittlungen laufen noch
Herne: Verkehrskontrolle in Werl endet mit Diebstahlverdacht

Werl (ost)
Während einer Verkehrskontrolle am Samstag, den 1. März 2026, um 04:00 Uhr, stoppten Polizeibeamte der Polizeiwache Werl ein Auto mit drei Insassen auf der Hammer Landstraße.
Die Personen im Auto sind eine 18-jährige Frau sowie zwei Männer im Alter von 21 und 34 Jahren. Alle drei sind bulgarische Bürger und leben in Herne.
Die Polizisten konnten den 21-jährigen Mann eindeutig als den Fahrer identifizieren. Vor der Kontrolle gab es jedoch einen Fahrerwechsel, so dass danach die 18-Jährige am Steuer saß.
Während der Kontrolle bemerkten die Beamten, dass Fett aus der Ladefläche des Fahrzeugs auf die Straße tropfte. Bei der Untersuchung der Ladefläche wurden mehrere Fässer mit Fett entdeckt, die unsicher transportiert wurden. Erste Erkenntnisse deuten darauf hin, dass es sich um gestohlenes Gut handelt. Wo das Fett gestohlen wurde, wird derzeit untersucht.
Zusätzlich legten die Insassen eine vermutlich gefälschte Gewerbekarte vor. Es gab auch Hinweise darauf, dass das Auto nicht mehr verkehrssicher war (teilweise durchgerostet, abgefahrene Reifen) und dass der TÜV-Stempel wahrscheinlich gefälscht war.
Weitere Untersuchungen ergaben, dass der 21-jährige Fahrer keine gültige Fahrerlaubnis besitzt. Er war bereits mehrmals wegen ähnlicher Delikte, darunter Fett-Diebstahl, polizeilich bekannt.
Die Polizei leitete Strafverfahren wegen des Verdachts des besonders schweren Diebstahls, der Urkundenfälschung, Verstoßes gegen die Gewerbeordnung und Fahrens ohne Fahrerlaubnis ein. Das Auto wurde beschlagnahmt.
Die Ermittlungen dauern an.
Hinweis für Medienvertreter: Das beigefügte Foto darf zur Veröffentlichung dieser Pressemitteilung verwendet werden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Autodiebstählen in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Autodiebstahlraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 5864 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 6674 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 1617 im Jahr 2022 auf 1731 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 1815 im Jahr 2022 auf 1888 im Jahr 2023, wobei der Großteil der Verdächtigen männlich war. Im Vergleich dazu wurde in Berlin im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Autodiebstählen in Deutschland verzeichnet, nämlich 7781 Fälle.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 5.864 | 6.674 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 1.617 | 1.731 |
| Anzahl der Verdächtigen | 1.815 | 1.888 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 1.672 | 1.743 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 143 | 145 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 799 | 826 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 637365 Unfälle. Davon waren 63250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13559 Unfälle aus, was 2,13% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren mit 3764 Fällen, also 0,59%, vertreten. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556792, was 87,36% entspricht. Innerorts ereigneten sich 55296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11172 Schwerverletzte und 68000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








