Ein Mann in Bundeswehruniform konnte sich nicht legitimieren. Bei der Durchsuchung fanden die Beamten Waffen und ein Messer.
Herne Wanne-Eickel: Verdächtiger ohne Legitimation, Waffen gefunden

Herne Wanne-Eickel (ost)
Am 20. August haben Bundespolizisten am Hauptbahnhof Herne-Wanne-Eickel einen jungen Mann entdeckt. Er trug eine Uniform der Bundeswehr mit Hoheitsabzeichen. Als Soldat konnte er seine Identität nicht nachweisen. Bei der folgenden Durchsuchung fanden die Beamten mehrere Waffen und ein Messer.
Um 09:50 Uhr bemerkten die Beamten den Mann in Uniform. Nachdem er die Streife gesehen hatte, verließ er sofort den Bahnsteig und wurde von der Streife verfolgt. Nach einer kurzen Verfolgung stellten die Beamten den Mann und forderten ihn auf, sich auszuweisen. Der bereits polizeibekannte deutsche Staatsbürger konnte nicht belegen, dass er zur Bundeswehr gehörte. Er gab schließlich zu, nach mehrmaligem Nachfragen, dass er aus Castrop-Rauxel stammt und kein Bundeswehrsoldat ist. Auf die Frage, ob er verbotene Gegenstände oder Waffen bei sich hatte, antwortete der Deutsche verneinend. Bei der folgenden Durchsuchung fanden die Bundespolizisten eine Schreckschusswaffe, eine Kaltgaswaffe mit CO₂-Kapseln, Holster und Munition sowie ein Messer. Die Gegenstände wurden sofort beschlagnahmt.
Nach der Belehrung äußerte sich der Beschuldigte nicht zu den Vorwürfen. Die Beamten beschlagnahmten auch die Hoheitsabzeichen und entließen den 18-Jährigen mit einem Platzverweis für den Hauptbahnhof.
Die Bundespolizei hat ein Ermittlungsverfahren wegen Verstößen gegen das Waffengesetz und wegen des Missbrauchs von Abzeichen und Uniformen eingeleitet.
Quelle: Presseportal








