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Heroin und Kokain: Festnahme nach BAB-Einsatz

Die Polizei Mönchengladbach hat bei einem Einsatz einen Mann mit 36 Bubbles Heroin und Kokain festgenommen. Der polizeibekannte Tatverdächtige wurde in Untersuchungshaft genommen.

Foto: Depositphotos

Mönchengladbach (ost)

Am Mittwoch, den 4. Februar, hat die Polizei Mönchengladbach erneut Brennpunkte, Angsträume und Beschwerdestellen in der Rheydter Innenstadt überprüft – in Zusammenarbeit mit der Bundespolizei und dem Kommunalen Ordnungs- und Servicedienst der Stadt Mönchengladbach.

Während des Einsatzes überprüften die Einsatzkräfte verschiedene Personen, darunter die Fahrerin eines E-Scooters ohne Kennzeichen in der Franz-Gielen-Straße. Bei dieser Kontrolle fiel ihnen ein 30-jähriger Mann auf. Als sie auch ihn kontrollieren wollten, flüchtete er in einen nahe gelegenen Handy-Shop und versuchte dort, eine schwarze Plastiktüte zu verstecken. Im Laden leistete der Mann erheblichen Widerstand gegen die Beamten, wodurch mehrere leicht verletzt wurden. Letztendlich konnten sie ihn festnehmen und fanden den Grund für seine Flucht: eine Tasche mit insgesamt 36 Bubbles Heroin und Kokain.

Die Einsatzkräfte nahmen den 30-Jährigen fest, brachten ihn zur Bundespolizeiwache und schließlich ins Polizeigewahrsam der Polizei Mönchengladbach. In Absprache mit der Staatsanwaltschaft Mönchengladbach prüften die Ermittler mögliche Haftgründe. Heute, am Donnerstag, stellten sie den Tatverdächtigen einem Haftrichter vor. Dieser folgte dem Antrag der Staatsanwaltschaft und ordnete Untersuchungshaft für den 30-Jährigen an. Der Mann ist der Polizei bekannt und saß erst vor wenigen Monaten im Gefängnis. Er muss sich nun wegen des illegalen Handels mit einer nicht geringen Menge Heroin und Kokain verantworten.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen von 2022 auf 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 70.510 Fälle von Drogenhandel erfasst, wovon 63.352 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 56.367, wobei 49.610 männliche Verdächtige und 6.757 weibliche Verdächtige waren. Es gab auch 16.655 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der erfassten Fälle auf 73.917, wobei 65.532 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 57.879, wobei 51.099 männliche Verdächtige und 6.780 weibliche Verdächtige waren. Es gab auch 18.722 nicht-deutsche Verdächtige. Nordrhein-Westfalen bleibt weiterhin die Region mit den meisten erfassten Drogenfällen in Deutschland im Jahr 2023.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70.510 73.917
Anzahl der aufgeklärten Fälle 63.352 65.532
Anzahl der Verdächtigen 56.367 57.879
Anzahl der männlichen Verdächtigen 49.610 51.099
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6.757 6.780
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 16.655 18.722

Quelle: Bundeskriminalamt

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