Eine Autofahrerin wurde bei einem schweren Verkehrsunfall in Bergisch Gladbach lebensgefährlich verletzt. Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst waren im Einsatz.
Herrenstrunden: Verkehrsunfall mit lebensgefährlich Verletzter

Bergisch Gladbach (ost)
Heute Morgen (22.07.) gab es in Herrenstrunden, einem Stadtteil von Bergisch Gladbach, einen schweren Verkehrsunfall, bei dem eine Autofahrerin lebensgefährlich verletzt wurde.
Die Polizei, der Rettungsdienst und die Feuerwehr wurden um 06:10 Uhr über einen Unfall auf der Kürtener Straße informiert.
Nach den bisherigen Ermittlungen fuhr eine 58-jährige Bergisch Gladbacherin in ihrem Toyota Kleinwagen auf dem Hombacher Weg und wollte links in die Kürtener Straße abbiegen.
Es kam zu einer Kollision mit einem VW Auto einer 72-jährigen Bergisch Gladbacherin, die die Kürtener Straße von Herrenstrunden in Richtung Bergisch Gladbach befuhr.
Ein weiterer VW, gesteuert von einem 64-jährigen Fahrer aus Bergisch Gladbach in Richtung Kürten, kollidierte dann mit den beiden verunfallten Autos.
Kurz nach dem Unfall kam zufällig ein Krankentransportwagen vorbei, die Besatzung setzte den Notruf ab und begann mit der Erstversorgung der Verletzten.
Die Leitstelle alarmierte die Feuerwachen 1 und 2 der Feuerwehr Bergisch Gladbach, den Einsatzführungsdienst (B-Dienst), weitere Rettungskräfte und den Rettungshubschrauber Christoph 3 aus Köln.
Die Feuerwehrkräfte befreiten die 58-Jährige mit technischem Gerät aus dem Auto und übergaben sie zur weiteren Versorgung an den Rettungsdienst.
Nach der notärztlichen Versorgung wurde die Frau mit dem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen.
Die beteiligten Autos waren nicht mehr fahrbereit und wurden abgeschleppt. Zum Schaden gibt es bisher keine Schätzung.
Die Unfallstelle auf der Kürtener Straße war für etwa drei Stunden voll gesperrt.
Ein Verkehrsunfallaufnahmeteam des Polizeipräsidiums Köln unterstützte das Verkehrskommissariat der Polizei Rhein-Berg bei der Unfallaufnahme vor Ort. Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern an. (bw/es)
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63250 Unfälle mit Personenschaden, was 9.92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13559 Fälle aus, was 2.13% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3764 Fällen registriert, was 0.59% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556792 Fälle, was 87.36% der Gesamtzahl entspricht. Innerorts ereigneten sich 55296 Unfälle (8.68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17437 Unfälle (2.74%) und auf Autobahnen 6889 Unfälle (1.08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11172 Schwerverletzte und 68000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








