Mehrere junge Männer nach Einbruch in Recklinghausen festgenommen, darunter zwei 17-Jährige aus der Stadt und ein 15-Jähriger aus Herten. Verfolgungsfahrt endet mit Festnahme eines 18-Jährigen nach Beschädigung von zwei Streifenwagen.
Herten: Einbruch in Gaststätte führt zu Festnahmen

Recklinghausen (ost)
In der Nacht vergangenen Nacht gab es einen Einbruch in eine Gaststätte in der Innenstadt von Recklinghausen – ein Täter floh mit dem Auto bis nach Herten. Die Polizei nahm vier junge Männer fest.
Um 03:15 Uhr informierte ein Zeuge die Polizei über den Einbruch in der Augustinessenstraße. Die Polizisten fanden ein geparktes Auto in unmittelbarer Nähe zur Gaststätte. Ein Mann saß am Steuer und fuhr hektisch los, als er den Streifenwagen sah, und floh schließlich in Richtung Herzogswall. Es kam zu einer Verfolgungsjagd.
Mit Hilfe eines Diensthundes und der Feuerwehr durchsuchte die Polizei die Gaststätte. Im Biergarten wurden kurz darauf zwei Verdächtige festgenommen. Es handelt sich um zwei 17-jährige aus Recklinghausen.
Ein anderer Streifenwagen konnte einen jungen Mann in der Innenstadt finden, der möglicherweise auch am Einbruch beteiligt war. Er ist 15 Jahre alt und stammt aus Herten.
Zur gleichen Zeit versuchten die Einsatzkräfte, den flüchtenden Fahrer zu stoppen. Der Autofahrer fuhr teilweise mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit und beging verschiedene Verkehrsverstöße. Schließlich konnte das Auto im Bereich Am Kräuterhof/Paschenbergstraße gestoppt werden. Der Fahrer rannte dann zu Fuß weg. Kurz darauf konnte der 18-Jährige aus Herten von den Beamten festgenommen werden. Bei der Verfolgungsfahrt wurden auch zwei Streifenwagen beschädigt.
Es wurden entsprechende Strafverfahren eingeleitet. Das Auto wurde beschlagnahmt. In der Gaststätte wurde unter anderem mutmaßliches Einbruchswerkzeug gefunden und ebenfalls sichergestellt. Nach bisherigen Erkenntnissen gelangten die Verdächtigen über eine Hintertür in das Gebäude. Die Ermittlungen dauern an.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 23.528 Fälle von Einbrüchen registriert, während es im Jahr 2023 bereits 27.061 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 3.385 im Jahr 2022 auf 3.616 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen sank jedoch leicht von 2.789 im Jahr 2022 auf 3.069 im Jahr 2023. Im Jahr 2023 waren 1.451 der Verdächtigen nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu wurden im gleichen Jahr in der Region mit den meisten registrierten Einbrüchen in Deutschland insgesamt 27.061 Fälle verzeichnet.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 23.528 | 27.061 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 3.385 | 3.616 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.789 | 3.069 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 2.344 | 2.614 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 445 | 455 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.196 | 1.451 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle von Mord aufgezeichnet, während es im Jahr 2023 bereits 470 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 im Jahr 2022 auf 671 im Jahr 2023. Davon waren 458 männlich, 60 weiblich und 206 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu hatte die Region mit den meisten aufgezeichneten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 insgesamt 470 Fälle.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 637365 Unfälle. Davon entfallen 63250 Unfälle auf Personenschäden, was 9.92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 13559 Unfälle aus, was 2.13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel betragen 3764, was 0.59% ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 556792, was 87.36% entspricht. Innerorts gab es 55296 Unfälle (8.68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17437 Unfälle (2.74%) und auf Autobahnen 6889 Unfälle (1.08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11172 Schwerverletzte und 68000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








