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Herten: Flucht vor Polizei endet mit Unfall

Autofahrer versucht Kontrolle zu entgehen, kollidiert mit geparkten Autos. 6-jähriger Junge leicht verletzt.

Foto: Depositphotos

Recklinghausen (ost)

Ein Fahrer aus Herten versuchte, einer Polizeikontrolle zu entkommen, was zu einem Unfall mit geparkten Autos führte.

Beamte der Polizei versuchten am Freitagmorgen (ca. 07:45 Uhr), den 34-jährigen Fahrer eines Audi RS6 in der Gegend der Feldstraße/Westerholter Straße zu kontrollieren. Der Fahrer beschleunigte, um der Kontrolle zu entkommen. Anschließend fuhr der Mann durch die Siedlungsstraße. Nach ersten Informationen versuchte der Fahrer mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit nach rechts in die Paschenbergstraße abzubiegen. Dabei verlor er die Kontrolle über das Fahrzeug und kollidierte mit zwei geparkten Fahrzeugen.

Im Auto befand sich ein 6-jähriger Junge, der bei dem Unfall leicht verletzt wurde. Der Rettungsdienst kümmert sich vor Ort um das Kind.

Der Hertener besitzt keine gültige Fahrerlaubnis. Das Auto des 34-Jährigen wurde von der Polizei sichergestellt. Gegen den Mann wurden Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, verbotenem Autorennen, Fahrens ohne Fahrerlaubnis und Körperverletzung infolge des Unfalls eingeleitet. Die weiteren Ermittlungen sind im Gange.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 ereigneten sich in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle ausmacht. In innerorts gelegenen Bereichen ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen wurden 6.889 Unfälle (1,08%) verzeichnet. Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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