Die Polizei Recklinghausen besucht die “Blaue Moschee” in Herten im Rahmen des Dialogformats “AnsprechBAR”, um Vorbehalte abzubauen und Vertrauen zu schaffen.
Herten: Polizei fördert interkulturellen Austausch

Recklinghausen (ost)
Die Polizei Recklinghausen war am Freitag (18. September) zu Gast an der “Blauen Moschee” in Herten. Der Besuch war Teil des Konzepts “AnsprechBAR”, einem Dialogformat, mit dem die Polizei verschiedene Zielgruppen erreichen und den persönlichen Austausch fördern möchte. Ziel ist es, Vorbehalte abzubauen, Vertrauen zu schaffen und miteinander im Gespräch zu bleiben.
Auch Polizeipräsidentin Friederike Zurhausen ließ es sich nicht nehmen, das Zentrum für Bildung und Integration Herten e.V. (ZBI), den Trägerverein der Blauen Moschee, persönlich zu besuchen.
“Das ZBI leistet in Herten wichtige Arbeit als Träger der freien Jugendhilfe, insbesondere in der Kinder- und Jugendarbeit. Für uns als Polizei ist es wichtig, solche Orte kennenzulernen, miteinander im Gespräch zu sein und gemeinsame Anknüpfungspunkte zu finden”, so Polizeipräsidentin Friederike Zurhausen.
Bei dem Termin in Herten nutzten die Besucherinnen und Besucher nach dem Freitagsgebet und spontan die Kinder des Kindergartens “Kleine Kumpel am Paschenberg” die Gelegenheit, mit Polizistinnen und Polizisten ins lockere Gespräch zu kommen. Neben Fragen rund um Themen wie Sicherheit und Prävention ging es dabei unter anderem auch um die Polizei als Arbeitgeber.
“Mit der AnsprechBAR zeigen wir, dass hinter der Uniform Menschen stehen, die zuhören, Fragen beantworten und für die Bürgerinnen und Bürger da sind”, so Zurhausen. “Vertrauen entsteht nicht von allein – es wächst durch Begegnungen und Gespräche, wie bei dieser Dialogreihe. Grundsätzlich genießt die Polizei in der Bevölkerung ein hohes Vertrauen. Das wollen wir aber nicht als selbstverständlich ansehen, sondern weiter stärken und ausbauen. Der direkte Austausch mit den Menschen ist dafür ein wichtiger Baustein.”
Im Sommer war die Polizei Recklinghausen mit der AnsprechBAR bereits an elf Schulen im Kreis Recklinghausen und in Bottrop im Einsatz. Dort stand insbesondere die Präventionsarbeit im Mittelpunkt. Gleichzeitig bot das Format Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, mit Polizistinnen und Polizisten ins Gespräch zu kommen.
Quelle: Presseportal








