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Herzebrock-Clarholz: Schwerer Verkehrsunfall auf BAB 2

Vier Verletzte nach Kollision zwischen VW-Passat und Wohnmobil bei Herzebrock-Clarholz.

Foto: Depositphotos

Bielefeld (ost)

Herr / Bielefeld / Autobahn 2 / Oelde – Am 01. März 2026, gegen 12:57 Uhr, gab es erneut einen schweren Verkehrsunfall auf der Autobahn 2 in Richtung Hannover, bei dem vier Personen verletzt wurden.

Der Unfall ereignete sich, als ein niederländischer VW Passat aus unbekannten Gründen in Höhe der Anschlussstelle „Herzebrock-Clarholz“ vom rechten Fahrstreifen auf die Beschleunigungsspur geriet. Dort kollidierte er mit einem VW Kastenwagen aus Osnabrück, dessen Fahrer beabsichtigte, auf die Autobahn aufzufahren. Durch den Aufprall schleuderte das Wohnmobil nach links über die gesamte Fahrbahn, prallte gegen die Mittelschutzplanke und kippte auf die rechte Fahrzeugseite. Der VW Passat kam stark beschädigt auf dem Seitenstreifen zum Stehen.

Bei dem Unfall wurde der 39-jährige niederländische Fahrer leicht verletzt, sein 8-jähriger Sohn auf dem Beifahrersitz jedoch schwer verletzt. Der Junge wurde mit dem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus in Bielefeld geflogen.

Die beiden Insassen des Wohnmobils – der 52-jährige Fahrer und seine 49-jährige Ehefrau – konnten sich leicht verletzt aus ihrem auf der Seite liegenden Fahrzeug befreien. Sie wurden mit dem Rettungswagen in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht und nach ambulanter Behandlung entlassen.

Wegen der Unfallaufnahme und Bergungsarbeiten musste die Autobahn 2 in Richtung Hannover für zwei Stunden vollständig gesperrt werden. Es bildete sich ein Rückstau von bis zu 3 Kilometern.

Die Polizei schätzt die Schadenshöhe des Verkehrsunfalls auf etwa 90.000 Euro.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 637.365 Unfälle. Davon entfallen 63.250 (9,92%) auf Unfälle mit Personenschaden, 13.559 (2,13%) auf schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden und 3.764 (0,59%) auf Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel. Die übrigen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 556.792 (87,36%). In der Ortslage innerorts gab es 55.296 (8,68%) Unfälle, außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Die Anzahl der Getöteten beträgt 450, Schwerverletzten 11.172 und Leichtverletzten 68.000.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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