Ein Transporter-Fahrer wurde nach einem Unfall unter Drogeneinfluss schwer verletzt. Der 42-jährige Mann verlor die Kontrolle über sein Fahrzeug und kollidierte mit einem Baum.
Herzebrock-Clarholz: Transporter-Fahrer schwer verletzt

Gütersloh (ost)
Herzebrock-Clarholz (MK) – Ein Verkehrsunfall ereignete sich am Dienstagnachmittag (21.07., 14.00 Uhr) auf der Groppeler Straße von Herzebrock in Richtung Marienfeld, bei dem ein 42-jähriger Mann schwer verletzt wurde. Der Mann fuhr mit einem MAN Transporter auf der Groppeler Straße, als er kurz vor der Pixeler Straße aus bisher ungeklärter Ursache die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor. Der Transporter kollidierte daraufhin ungebremst mit einem Baum und wurde dann auf die Fahrbahn zurückgeschleudert. Direkt hinter dem 42-Jährigen befand sich ein 56-jähriger Fahrer eines VW. Trotz einer Notbremsung prallte der VW-Fahrer anschließend gegen den verunfallten Transporter.
Während der folgenden Unfallaufnahme erhärtete sich bei den Beamten der Verdacht auf möglichen Drogenkonsum des Transporter-Fahrers. Ein freiwilliger Vortest bei dem 42-Jährigen bestätigte diesen Verdacht.
Der Rettungsdienst brachte den Mann aus Hamm (Westf.) zur stationären Behandlung in ein Gütersloher Krankenhaus. Ein Arzt entnahm dort auch eine Blutprobe. Die Beamten leiteten ein entsprechendes Ermittlungsverfahren ein und stellten zusätzlich den Führerschein des 42-Jährigen sicher. Der 56-jährige VW-Fahrer blieb unverletzt.
Beide Unfallfahrzeuge waren so stark beschädigt, dass ein beauftragtes Abschleppunternehmen Bergung und Abtransport übernehmen musste. Der geschätzte Sachschaden beläuft sich auf etwa 25.000 Euro.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63352 auf 65532. Die Anzahl der Verdächtigen sank jedoch von 56367 auf 57879. Von den Verdächtigen waren 49610 männlich, 6757 weiblich und 16655 nicht-deutsch. Im Jahr 2023 war Nordrhein-Westfalen die Region mit den meisten aufgezeichneten Drogenfällen in Deutschland, mit insgesamt 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63250 Unfälle mit Personenschaden, was 9.92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13559 Fälle aus, was 2.13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3764 Fällen registriert, was 0.59% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556792 Fälle, was 87.36% entspricht. Innerorts ereigneten sich 55296 Unfälle (8.68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17437 Unfälle (2.74%) und auf Autobahnen 6889 Unfälle (1.08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11172 Schwerverletzte und 68000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








