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Herzebrock-Clarholz: Verkehrsunfall auf der BAB 2

Ein PKW-Fahrer konnte Polizei nicht täuschen, nachdem schneller Informationsfluss von einem Automobilclub die Beamten informierte.

beschädigter PKW
Foto: Presseportal.de

Bielefeld (ost)

HC/ Bielefeld- BAB 2- Oelde- Herzebrock Clarholz- Am Mittwoch, dem 18.02.2026, konnte ein Autofahrer weder die polizeiliche Unfallaufnahme verhindern noch die Polizisten täuschen.

Die Autobahnpolizeiwache Stukenbrock erhielt um 13:45 Uhr einen Hinweis auf einen Verkehrsunfall auf der BAB 2 von der Polizei aus Rostock, nicht vom Unfallfahrer selbst. Die Beamten aus Rostock hatten diese Information von einem Automobilclub mit Pannenhilfe erhalten.

Die Polizisten trafen auf dem Standstreifen der A 2 in Richtung Hannover, zwischen den Anschlussstellen Oelde und Herzebrock Clarholz, auf einen beschädigten Mini Cooper und den Fahrer. Der Mann übergab den Polizisten lediglich den Fahrzeugschein und nannte seine Personaldaten mündlich, da er angab, seine Papiere vergessen zu haben, nachdem er aufgrund eines Achsbruchs die Kontrolle über das Fahrzeug verloren hatte und gegen drei Elemente der Schutzplanke gestoßen war.

Bei der Überprüfung der Angaben stellten die Beamten fest, dass der Fahrer falsche Personaldaten angegeben hatte. Er wurde als 65-jähriger Fahrzeughalter aus Bochum identifiziert und in seiner Jackentasche wurde der passende Personalausweis gefunden. Es stellte sich heraus, dass er keinen Führerschein besaß.

Der Mini war nicht mehr fahrbereit und wurde von einem Abschleppunternehmen abtransportiert. Der Sachschaden wird auf etwa 6000 Euro geschätzt.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% entspricht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% ausmacht. In Ortslagen innerorts gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, die Schwerverletzten 11.172 und die Leichtverletzten 68.000.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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