Ein 16-jähriger Fußgänger wurde von einem SUV erfasst und schwer verletzt. Die Polizei sucht die mutmaßliche Unfallverursacherin.
Herzogenrath: Polizei sucht Zeugen nach Verkehrsunfall mit Flucht

Herzogenrath (ost)
Ein 16-jähriger Fußgänger wurde am Montag (12.10.26) bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt. Die Polizei sucht nun die vermutliche Unfallverursacherin.
Nach bisherigen Informationen überquerte der Jugendliche kurz vor 8 Uhr den Fußgängerüberweg der Bardenberger Straße in Richtung Schulzentrum. Zur gleichen Zeit näherte sich ein Fahrzeug dem Kreisverkehr aus Richtung Herzogenrath-Mitte. Aus bisher ungeklärten Gründen wurde der Jugendliche dann von dem Auto erfasst, ohne dass gebremst wurde. Er fiel zu Boden. Die Autofahrerin hielt zunächst an, um nach dem Zustand des jungen Mannes zu fragen. Nachdem dieser sagte, es sei “alles in Ordnung”, fuhr sie vom Unfallort weg.
Auf dem Weg nach Hause verspürte der 16-Jährige starke Schmerzen. Er wurde zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.
Die Polizei bittet Zeugen, die den Unfall beobachtet haben oder Informationen über die Fahrerin oder das Fahrzeug (einem vermutlich grauen SUV) haben, sich zu melden. Die Fahrerin soll etwa 60 Jahre alt sein und eine kräftige Statur haben. Sie hat kurze, dunkle, grau melierte Haare. Der Jugendliche konnte keine weiteren Angaben machen (auch nicht zum Fahrzeug).
Hinweise nimmt das Verkehrskommissariat der Polizei Aachen unter der Rufnummer 0241/ 9577-42101 entgegen. Außerhalb der Bürozeiten ist die Polizei unter 0241 9577-0 erreichbar.
Über die Internetwache der Polizei NRW besteht die Möglichkeit, Hinweise und Dateien (z.B. Fotos/ Videos) digital an die Polizei Aachen zu übermitteln: https://internetwache.polizei.nrw/ich-moechte-einen-hinweis-geben. (sk)
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 637365 Unfälle. Davon entfallen 63250 Unfälle auf Personenschäden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 13559 Unfälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel sind mit 3764 Fällen oder 0,59% vertreten. Die übrigen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 556792 Fälle oder 87,36%. Innerorts ereigneten sich 55296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17437 (2,74%) und auf Autobahnen 6889 (1,08%). Die Anzahl der Getöteten beträgt 450, Schwerverletzte 11172 und Leichtverletzte 68000.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








