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Hilden: 83-jährige Fußgängerin bei Unfall schwer verletzt

Eine 87-Jährige verursachte einen Unfall, bei dem eine 83-Jährige schwer verletzt wurde. Die Polizei bittet um Hinweise zur Aufklärung des Vorfalls.

Symbolbild: Notarzteinsatz
Foto: Presseportal.de

Hilden (ost)

Am Mittwochmittag, den 21. Januar 2026, kollidierte in Hilden eine 87-jährige Frau mit ihrem Opel Meriva mit zwei geparkten Autos. Dabei wurde eine 83-jährige Frau, die sich zu diesem Zeitpunkt am Heck befand, schwer verletzt, als eines der Autos zurückrollte. Ohne sich um die Verletzte zu kümmern, verließ die ältere Dame die Unfallstelle. Die Polizei ermittelt und bittet um Zeugenaussagen.

Das waren die bisherigen Erkenntnisse:

Um 13 Uhr fuhr eine 87-jährige Frau mit ihrem Opel Meriva die Mozartstraße in Richtung Hochdahler Straße entlang. An der Hausnummer 108 kam sie von der Fahrbahn ab und beschädigte zuerst den Außenspiegel eines am Straßenrand geparkten VW. Danach stieß sie mit der rechten Front gegen einen entgegen der Fahrtrichtung geparkten VW Golf Plus. Die gesamte rechte Seite des VW wurde beschädigt. Durch die Wucht des Aufpralls rollte der VW Golf rückwärts und verletzte eine 83-jährige Frau, die zu diesem Zeitpunkt am Kofferraum stand.

Ohne sich um die verletzte 83-jährige Frau zu kümmern oder den Schaden zu regeln, verließ die Unfallverursacherin die Unfallstelle.

Die alarmierten Rettungskräfte versorgten die 83-jährige Frau vor Ort und brachten sie zur Behandlung in ein Krankenhaus.

Die Polizei konnte die Unfallverursacherin nach einer sofortigen Fahndung an der Halteranschrift ausfindig machen. Ihr Führerschein wurde beschlagnahmt und ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Der Gesamtschaden wird auf mehrere tausend Euro geschätzt.

Die Polizei ermittelt den Unfallhergang und fragt:

Wer hat die Fahrt der 87-jährigen Frau entlang der Mozartstraße beobachtet oder kann Informationen zum Unfallgeschehen geben? Hinweise werden von der Polizei Hilden unter der Telefonnummer 02103 898-6410 entgegengenommen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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