Am Mittwochabend wurde in Hilden ein 17-jähriger Algerier festgenommen, nachdem er einen E-Scooter gestohlen hatte. Der Dieb wurde dank einer Ortungs-App von der Polizei auf frischer Tat gestellt.
Hilden: E-Scooter gestohlen, Polizei stellt flüchtigen Dieb

Hilden (ost)
Am Abend des Mittwochs, dem 15. Juli 2026, wurde in Hilden ein 17-jähriger Algerier, der zuvor einen E-Scooter gestohlen hatte, dank einer Ortungs-App von der Polizei auf frischer Tat erwischt.
So ereignete sich der Vorfall nach bisherigen Erkenntnissen:
Um 18 Uhr bemerkte ein 36-Jähriger den Diebstahl seines an der Mittelstraße abgestellten E-Scooters. Mithilfe einer Anwendung konnte er seinen Xiaomi E-Scooter im Stadtpark ausfindig machen. Er begab sich sofort zur Stelle, wo er auf einen jungen Mann mit dem gestohlenen E-Scooter stieß. Er forderte sein Eigentum zurück, woraufhin er von dem Jugendlichen angegriffen und leicht verletzt wurde. Danach fuhr der Dieb mit dem E-Scooter in unbekannte Richtung davon.
Die alarmierten Polizeikräfte konnten den flüchtigen Täter mithilfe der App des 36-Jährigen erneut lokalisieren und an der Otto-Hahn-Straße festnehmen.
Sie nahmen den 17-jährigen Algerier vorläufig fest und brachten ihn zur Polizeiwache. Der Jugendliche muss sich nun in einem Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des räuberischen Diebstahls verantworten.
Quelle: Presseportal
Raubstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Raubüberfallraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 signifikant an. Im Jahr 2022 wurden 11270 Fälle von Raubüberfällen registriert, während es im Jahr 2023 bereits 12625 Fälle waren. Obwohl die Anzahl der gelösten Fälle ebenfalls zunahm, stieg die Anzahl der Verdächtigen von 8073 im Jahr 2022 auf 9103 im Jahr 2023. Besonders auffällig ist, dass die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen von 3590 auf 4163 anstieg. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten registrierten Raubüberfälle in Deutschland mit insgesamt 12625 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 11.270 | 12.625 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 6.473 | 7.478 |
| Anzahl der Verdächtigen | 8.073 | 9.103 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 7.238 | 8.213 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 835 | 890 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 3.590 | 4.163 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 458 auf 596 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 60 auf 75 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 206 auf 310. Im Vergleich zu der Region in Deutschland mit den meisten Mordfällen im Jahr 2023, die 470 Fälle verzeichnete, zeigt sich, dass Nordrhein-Westfalen eine ähnliche Anzahl von Mordfällen aufweist.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








