In den letzten Tagen wurden mehrere Einbrüche im Kreis Mettmann gemeldet. Die Polizei bittet um Hinweise zu den Vorfällen.
Hilden: Einbrüche im Kreisgebiet – 2610016

Kreis Mettmann (ost)
In den letzten Tagen wurden im Kreis Mettmann folgende Einbrüche von der Polizei registriert:
In der Nacht vom Freitag, 2. Oktober 2026, drangen bisher unbekannte Täter in eine Firma ein, die Metall verarbeitet, an der Reisholzstraße in Hilden. Die Einbrecher brachen gewaltsam ein Fenster auf und gelangten so in die Räumlichkeiten der Firma, die sie nach Wertgegenständen durchsuchten. Anschließend flohen sie unerkannt über den Einstiegsweg.
Hinweise werden von der Polizei in Hilden unter der Telefonnummer 02103 898-6410 jederzeit entgegengenommen. Im Verdachtsfall einer aktuellen Tat wählen Sie die 110!
In der Nacht vom Samstag, 3. Oktober 2026, wurde in eine Wohnung eines Mehrfamilienhauses an der Wilbecker Straße eingebrochen. Zwischen 19:30 Uhr und 1 Uhr drangen bisher unbekannte Täter gewaltsam durch die Wohnungstür in die Räume der Geschädigten ein. Sie durchsuchten die Räume nach Wertgegenständen, stahlen Schmuck und Bargeld und flohen anschließend unerkannt.
Hinweise werden von der Polizei in Erkrath unter der Telefonnummer 02104 9480-6450 jederzeit entgegengenommen. Im Verdachtsfall einer aktuellen Tat wählen Sie die 110!
In der Nacht vom Sonntag, 4. Oktober 2026, wurde in der Haaner Innenstadt versucht, in ein Juweliergeschäft einzubrechen.
Um 3:05 Uhr alarmierte ein aufmerksamer Zeuge die Polizei, nachdem er beobachtet hatte, wie ein Tesla in der “Neuer Markt” Straße rückwärts vor einem Juweliergeschäft in Höhe der Hausnummer 48 anhielt. Einer der Insassen stieg auf das Autodach und versuchte gewaltsam, die Alarmanlage des Geschäfts zu entfernen. Als der Zeuge laut rief, fuhr der Tesla davon und der Täter auf dem Autodach stürzte. Danach flohen insgesamt fünf Männer im Alter von etwa 20 bis 30 Jahren, alle in schwarzer Kleidung, dunkler Maske und Jogginghosen, in dem Tesla in unbekannte Richtung.
Die alarmierten Polizeikräfte konnten die flüchtigen Einbrecher trotz intensiver Suche nicht finden.
Die Kriminalpolizei ermittelt und fragt:
Wer hat die Tat beobachtet oder kann Informationen zum versuchten Einbruchdiebstahl geben? Hinweise werden von der Polizei in Haan unter der Telefonnummer 02129 9328-6480 jederzeit entgegengenommen.
Hinweise werden von der Polizei in Haan unter der Telefonnummer 02129 9328-6480 jederzeit entgegengenommen. Im Verdachtsfall einer aktuellen Tat wählen Sie die 110!
In der Nacht vom Freitag, 2. Oktober 2026, wurde in eine Werkstatt an der Hansastraße in Langenfeld eingebrochen. Zwischen 17:30 Uhr und 6 Uhr drangen bisher unbekannte Täter gewaltsam durch ein Fenster in die Räumlichkeiten der Firma ein. Sie durchsuchten die Räume nach Wertgegenständen und stahlen zahlreiche Werkzeuge zur Metallbearbeitung. Anschließend flohen sie unerkannt.
Hinweise werden von der Polizei in Langenfeld unter der Telefonnummer 02173 288-6310 jederzeit entgegengenommen. Im Verdachtsfall einer aktuellen Tat wählen Sie die 110!
Weitere Informationen zum Thema Wohnungseinbruch und Antworten darauf, wie Sie sich effektiv vor Einbrechern schützen können, finden Sie auf der Website der Kreispolizeibehörde Mettmann unter folgendem Link:
https://mettmann.polizei.nrw/wohnungseinbruch
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 23.528 Fälle von Einbrüchen registriert, während es im Jahr 2023 bereits 27.061 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 3.385 im Jahr 2022 auf 3.616 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen sank jedoch von 2.789 im Jahr 2022 auf 3.069 im Jahr 2023. Von den Verdächtigen waren 2.344 männlich und 455 weiblich im Jahr 2023. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 1.196 im Jahr 2022 auf 1.451 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu hatte die Region mit den meisten Einbruchsfällen in Deutschland im Jahr 2023 insgesamt 27.061 Fälle.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 23.528 | 27.061 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 3.385 | 3.616 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.789 | 3.069 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 2.344 | 2.614 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 445 | 455 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.196 | 1.451 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die meisten Unfälle, nämlich 556.792, waren übrige Sachschadensunfälle, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 17.437 Fälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Fälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








