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Hilden: Verbotenes Überholmanöver auf A 46 führt zu Verkehrsunfall

Neun Menschen bei Unfall in Hilden verletzt, darunter zwei schwer, mit Sachschaden von 91.000 Euro. Autobahn für 3 Stunden gesperrt.

Foto: Depositphotos

Düsseldorf (ost)

Polizeibericht der Autobahn – Hilden – A 46 – Nach unerlaubtem Überholmanöver – Neun Personen bei Verkehrsunfall teils schwer verletzt

Unfallzeit: Sonntag, 24. Mai 2026, 01:57 Uhr

Die Konsequenzen eines Verkehrsunfalls in der Nacht zum Montag auf der A 46 bei Hilden waren neun verletzte Personen, davon zwei schwer. Ein Fahrer verlor die Kontrolle über sein Fahrzeug nach einem unerlaubten Überholmanöver und kollidierte mit einem anderen Auto.

Laut den bisherigen Untersuchungen der Autobahnpolizei war ein 19-jähriger Wuppertaler mit seinem Mercedes am Autobahnkreuz Hilden auf der Nebenfahrbahn der A 46 in Richtung Brilon unterwegs. Er überholte zunächst rechts den Peugeot eines 20-jährigen Witteners, um dann plötzlich und unrechtmäßig vor ihm auf die Hauptfahrbahn zu wechseln. Dabei stieß der Wuppertaler gegen ein Verkehrsschild und den Fahrbahnteiler. Das Fahrzeug wurde herumgeschleudert, prallte gegen die Betonschutzwände und kollidierte dann mit dem Peugeot. Im Mercedes wurden der Fahrer und ein 23-jähriger Insasse schwer verletzt, zwei weitere Personen (25, 26) leicht verletzt. Im Peugeot wurden der 19-jährige Fahrer und die anderen Mitfahrer im Alter von 17, 18, 18 und 19 Jahren leicht verletzt. Der Sachschaden belief sich auf etwa 91.000 Euro. Während der Unfallaufnahme und des Abtransports der nicht mehr fahrbereiten Fahrzeuge blieb die Hauptfahrbahn für etwa drei Stunden gesperrt, der Verkehr wurde über die Nebenfahrbahn an der Unfallstelle vorbeigeleitet.

(fie)

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13559 Unfälle aus, was 2,13% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556792, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 55296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6889 Unfälle (1,08%). Insgesamt kamen 450 Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben, 11172 wurden schwer verletzt und 68000 erlitten leichte Verletzungen.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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