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Hilden: Verkehrsunfallfluchten im Kreis Mettmann

Die Polizei registrierte mehrere Verkehrsunfallfluchten im Kreis Mettmann. Unbekannte Verkehrsteilnehmer verursachten Schäden und flüchteten vom Unfallort.

Symbolbild Polizei NRW
Foto: Presseportal.de

Hilden/Langenfeld (ost)

In den letzten Tagen wurden im Kreis Mettmann folgende Verkehrsunfallfluchten von der Polizei registriert:

Am Montag, den 20. Juli 2026, wurde ein abgestelltes Fahrzeug zwischen 11:15 Uhr und 12:30 Uhr von einem unbekannten Verkehrsteilnehmer beschädigt. Eine Fahrerin eines weißen VW T-Roc hatte ihr Auto auf einem Parkplatz an der Gerresheimer Straße, Hausnummer 274, abgestellt. Als sie zu ihrem Fahrzeug zurückkehrte, bemerkte sie erhebliche Schäden. Der Verursacher des Unfalls hatte sich vom Ort des Geschehens entfernt, ohne sich um eine Schadensregulierung zu kümmern.

Hinweise werden von der Polizei in Hilden unter der Telefonnummer 02103 898-6410 jederzeit entgegengenommen.

Ein bisher unbekannter Verkehrsteilnehmer verursachte am Mittwoch, den 21. Juli 2026, gegen 19:30 Uhr einen Verkehrsunfall. Eine Radfahrerin war auf der Rheindorfer Straße in Richtung Rheindorf unterwegs. Als sie an der Bergstraße ein Handzeichen gab und nach links abbiegen wollte, wurde sie in diesem Moment von einem weißen Lieferwagen mit Düsseldorfer Kennzeichen (D) überholt. Obwohl das Fahrzeug die Radfahrerin nicht berührte, überholte es sie so knapp, dass sie das Gleichgewicht verlor, stürzte und sich leicht verletzte. Der Verursacher des Unfalls setzte seine Fahrt fort, ohne sich um die gestürzte Radfahrerin zu kümmern.

Hinweise werden von der Polizei in Langenfeld unter der Telefonnummer 02173 288-6310 jederzeit entgegengenommen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63250 Unfälle mit Personenschaden, was 9.92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13559 Fälle aus, was 2.13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3764 Fällen registriert, was 0.59% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556792 Fälle, was 87.36% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 55296 Unfälle (8.68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17437 Unfälle (2.74%) und auf Autobahnen 6889 Unfälle (1.08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11172 Schwerverletzte und 68000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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