Ein aufmerksamer Zeuge verhinderte, dass eine 74-Jährige Opfer des „Kettentricks“ wurde. Die Polizei warnt erneut vor dieser Betrugsmasche und bittet um Hinweise.
Hilden: Zeuge verhindert Kettentrick

Hilden (ost)
Einem aufmerksamen Beobachter ist es zu verdanken, dass eine 74-jährige Frau am Donnerstagnachmittag, dem 9. Juli 2026, in Hilden nicht Opfer des sogenannten „Kettentricks“ wurde. Die Polizei möchte die aktuelle Situation nutzen, um erneut eindringlich vor dieser neuen Betrugsmasche zu warnen.
Der Vorfall ereignete sich nach bisherigen Informationen wie folgt:
Um 16 Uhr befand sich eine 74-jährige Frau an der Bushaltestelle „Frans-Hals-Weg“ an der Walder Straße, als ein Auto neben ihr anhielt. Eine Frau stieg aus und behauptete, der älteren Dame Schmuck schenken zu wollen. Ohne zu fragen, umarmte sie die Frau und legte ihr Modeschmuck an. Dabei stahl sie unbemerkt den Goldschmuck der 74-Jährigen.
Ein 39-jähriger Mann beobachtete die Tat, als er zufällig an der Bushaltestelle vorbeifuhr. Mutig hielt er sein Auto an und sprach die Betrügerin an, die sofort mit einem wartenden grauen Audi mit Essener Kennzeichen in Richtung Hildener Innenstadt floh.
Während der Flucht ließen die Betrüger den zuvor gestohlenen Goldschmuck der 74-Jährigen zurück.
Die alarmierten Polizeikräfte konnten das Fluchtauto trotz einer sofortigen Fahndung in der Umgebung nicht mehr finden.
Die Betrügerin wird als etwa 1,60 bis 1,65 Meter groß und von kräftiger Statur beschrieben. Sie trug ein Kopftuch und einen Rock und hatte ein südeuropäisches Aussehen. Der Fahrer des grauen Audi hatte kurze schwarze Haare, die weibliche Beifahrerin kann nicht genauer beschrieben werden.
Die Polizei führt Ermittlungen durch und fragt:
Wer hat den Vorfall an der Walder Straße beobachtet und kann weitere Informationen geben? Hinweise nimmt die Polizei Hilden unter der Telefonnummer 02103 898-6410 jederzeit entgegen.
Die Polizei gibt folgenden Rat:
Seien Sie misstrauisch, wenn Fremde sich Ihnen körperlich nähern. Verteidigen Sie notfalls energisch Ihren persönlichen Raum. Suchen Sie aktiv Hilfe, wenn Sie sich bedrängt oder unsicher fühlen. Sprechen Sie gezielt andere Personen an oder rufen Sie um Hilfe. Informieren Sie die Polizei nach einem (versuchten) Diebstahl über den Notruf 110 und geben Sie relevante Details (Aussehen, Fluchtrichtung) weiter, um eine schnelle Fahndung zu ermöglichen.
Quelle: Presseportal








