Am 29. März nutzten drei Männer die Hilflosigkeit eines 31-Jährigen aus, um ihn zu bestehlen. Die Bundespolizei konnte die Tatverdächtigen kurz darauf stellen.
Hilflose Person bestohlen – Bundespolizei stellt drei Tatverdächtige im Dortmunder Hauptbahnhof

Dortmund (ost)
Früh am Morgen des 29. März haben drei Männer die Situation eines 31-jährigen Mannes im Dortmunder Hauptbahnhof ausgenutzt, um ihn gemeinsam zu bestehlen. Die Bundespolizei konnte die flüchtigen Verdächtigen kurz darauf in der Nähe festnehmen.
Um 05:45 Uhr beobachteten Zeugen, wie eine Gruppe von drei Personen am Fahrstuhl zu den Bahnsteigen 2-5 auf einen regungslosen Mann am Boden aufmerksam wurde. Anstatt dem offensichtlich betrunkenen und nicht ansprechbaren 31-jährigen türkischen Staatsbürger zu helfen, stahlen die Beschuldigten gemeinsam sein Smartphone aus der Jackentasche. Danach gingen die Männer in Richtung der U-Bahn-Ebene, ohne sich um den Zustand des Hilflosen zu kümmern.
Die alarmierten Bundespolizisten forderten sofort einen Rettungswagen an. Der Geschädigte wurde vor Ort medizinisch versorgt und konnte danach entlassen werden.
Bei einer sofortigen Fahndung konnten die Polizisten die drei Verdächtigen deutschen Staatsbürgern (15, 17 und 25) am Nordausgang des Hauptbahnhofs finden. Die Beamten brachten die Gruppe zur Dienststelle. Der 25-jährige Deutsche durfte die Wache nach Abschluss der Maßnahmen verlassen, während die gesetzlichen Vertreter der beiden Jugendlichen kontaktiert wurden. Auch sie wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen freigelassen.
Die Bundespolizei leitete gegen sie ein Ermittlungsverfahren wegen des besonders schweren Falls des Diebstahls sowie der unterlassenen Hilfeleistung ein.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% aller Unfälle entspricht. 3.764 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,59% der Gesamtzahl ausmacht. Die meisten Unfälle (87,36%) waren übrige Sachschadensunfälle. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








