Eine PKW-Kontrolle enthüllte zahlreiche Verstöße: Fahrer ohne Führerschein, Kennzeichenmissbrauch, Drogeneinfluss und mehr.
Hillegossen: PKW-Fahrer seit 19 Monaten ohne Führerschein

Bielefeld (ost)
HC/ Bielefeld- Hillegossen- Am Montag, den 15.06.2026, wurden bei einer PKW-Kontrolle zahlreiche Verstöße eines Autofahrers festgestellt.
Um 18:05 Uhr bemerkte ein Polizist, der privat unterwegs war, einen verdächtigen 7er BMW mit Bielefelder Kennzeichen auf der Stralsunder Straße. Eine Überprüfung der Kennzeichen durch die Polizisten der Polizeileitstelle ergab, dass diese ungültig sind. Der Polizist folgte dem Fahrer des BMW auf die Detmolder Straße in Richtung stadtauswärts, bis die hinzugerufenen Streifenpolizisten eintrafen. Bei der Kontrolle des 46-jährigen Fahrers mit türkischer Staatsangehörigkeit aus Schwerte konnte er weder seinen Führerschein noch die Fahrzeugpapiere vorzeigen.
Die Nachforschungen ergaben, dass das am BMW angebrachte Kennzeichen bis zur Entstempelung im November 2025 für einen Touran ausgegeben war. Außerdem war der Führerschein des 46-Jährigen bereits am 20.11.2024 entzogen worden. Er bestätigte den Polizisten, dass er keinen Führerschein besitzt, das Auto nicht zugelassen hat und am Vortag Marihuana konsumiert hatte.
Ein Arzt nahm ihm auf der Wache eine Blutprobe. Die Beamten sicherten die Kennzeichen und leiteten Strafverfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Fahrens unter Drogeneinfluss, Kennzeichenmissbrauchs, Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz und Urkundenfälschung ein.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 70.510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73.917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63.352 im Jahr 2022 auf 65.532 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich von 56.367 im Jahr 2022 auf 57.879 im Jahr 2023. Im Jahr 2023 wurden 51.099 männliche Verdächtige und 6.780 weibliche Verdächtige erfasst. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 16.655 im Jahr 2022 auf 18.722 im Jahr 2023. Im Vergleich zu anderen Regionen in Deutschland hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von registrierten Drogenfällen mit insgesamt 73.917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt








