Zwei Radfahrer in Münster verletzt: Polizei warnt vor alkoholisiertem Fahrradfahren. Don’t drink and drive!
Hiltrup: Radfahrer stürzen unter Alkoholeinfluss

Münster (ost)
Am Wochenende wurden zwei Radfahrer leicht verletzt, weil sie anscheinend betrunken mit ihren Fahrrädern gestürzt sind. Die Polizei warnt erneut davor, betrunken Fahrrad zu fahren.
Am späten Freitagabend (10.04., 23:45 Uhr) fuhr ein 52-jähriger Münsteraner mit seinem Pedelec entlang der Kanalpromenade in Richtung Hiltrup. Er gab an, einem Tier ausgewichen zu sein, woraufhin er stürzte und sich leicht verletzte. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,8 Promille. Rettungskräfte brachten ihn ins Krankenhaus.
Am Samstagabend (11.04., 19:20 Uhr) entdeckte eine Streifenwagenbesatzung einen verunglückten Radfahrer auf dem Radweg der Westfalenstraße. Der 38-jährige Münsteraner war ebenfalls mit 1,72 Promille betrunken mit seinem Fahrrad gestürzt. Auch er wurde leicht verletzt ins Krankenhaus gebracht.
Die Polizei warnt: Alkohol am Steuer kann – auch auf dem Fahrrad – zu gefährlichen Situationen sowohl für den Fahrer als auch für Unbeteiligte führen. Denken Sie daran, bevor Sie Alkohol trinken, wie Sie sicher nach Hause kommen. Lassen Sie sich gegebenenfalls von einer nüchternen Person abholen, nehmen Sie den Bus oder rufen Sie ein Taxi.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63352 auf 65532. Die Anzahl der Verdächtigen ging jedoch von 56367 auf 57879 zurück. Von den Verdächtigen waren 49610 männlich, 6757 weiblich und 16655 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu war Nordrhein-Westfalen die Region mit den meisten aufgezeichneten Drogenfällen in Deutschland im Jahr 2023 mit insgesamt 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt








